Paul Janes und die Fliege am Torpfosten | Verlag Die Werkstatt Direkt zum Inhalt

Bibliografie

  • 224
  • 13,9 × 21,2 cm
  • Hardcover
  • 9783895338601
  • 1. Auflage 2012
  • Fotos

Paul Janes und die Fliege am Torpfosten

Eine deutsche Fußballer-Biografie

Bis 1970 hieß der Rekord-Nationalspieler in Deutschland Paul Janes. Er war einer der populärsten Spieler seiner Zeit und ist in Düsseldorf, wo er für die Fortuna kickte, bis heute eine Legende. Das Heimatstadion der Fortuna trägt seinen Namen. Im März 2012 wäre Janes 100 Jahre alt geworden.
Dies ist Anlass, ihm eine Biografie zu widmen. Aus heutiger Sicht ist interessant, dass Janes einen großen Teil seiner 71 Länderspiele während der NS-Zeit absolvierte. Die sorgsam recherchierte Schilderung seiner Karriere wird somit auch zur Fallstudie darüber, wie erklärtermaßen unpolitische Spitzensportler vom nationalsozialistischen System vereinnahmt und als Botschafter benutzt wurden.
Janes galt als der »große Schweiger«, der um seine Glanztaten auf dem Fußballplatz nie große Worte machte. Gerühmt wurde vor allem seine Treffsicherheit: Sein Trainer Sepp Herberger behauptete sogar, Janes könne so gezielt schießen, dass er eine Fliege am Torpfosten treffe …

Rezensionen

Akribisch und lobenswert unkitschig. … Eine Lektion in Demut, wie jede ernstgemeinte Traditionspflege.
11 Freunde

Eine sorgfältig recherchierte und durch ihr abgewogenes Urteil bestechende Biografie.
Der tödliche Pass

Ein durchaus kritisches Werk.
RP Online

Sorgfältig recherchierte und lesenswerte Biografie. … Bolten kommt das Verdienst zu, die historischen Bezüge nie aus den Augen zu verlieren und sie geschickt in die chronologische Darstellung der Stationen als Fußballer einzubetten.
Suite 101

Eine längst überfällige Biografie.
Düsseldorf im Überblick

Ein außergewöhnliches Werk über einen außergewöhnlichen Fußballer. Lesenswert.
Ibbenbürer Volkszeitung

Es entreißt nicht nur Janes der Vergangenheit, sondern gleich ein ganzes Milieu – das des kleinen Mannes, der sich emporarbeiten will. Fußball als soziales Vehikel. Aufs akribischste und lobenswert unkitschig zeichnet Bolten Janes´ Weg aus den Malocherbaracken des Niederrheins in die größten Arenen der Welt nach. Man erfährt, was es einmal bedeutet hat, besser als andere Fußball spielen zu können: viel weniger und doch viel mehr als heute, keinen Reichtum, aber eben doch genug Geld, um nicht mehr hungern zu müssen. … Eine Lektion in Demut, wie jede ernstgemeinte Traditionspflege.
11 Freunde

Eine sehr lebendig geschriebene Biografie.
Bremervörder Zeitung

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