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Bibliografie

  • 288
  • 17,0 × 24,0 cm
  • Hardcover
  • 9783895336447
  • 2. Auflage 2013
  • Fotos

Hertha unter dem Hakenkreuz

Ein Berliner Fußballclub im Dritten Reich

Ein hauptstädtischer Repräsentationsverein mit Wurzeln im proletarischen Wedding – die Ausgangslage bei der »Gleichschaltung« des Fußballclubs Hertha BSC war widersprüchlich. Der an der FU lehrende Historiker Prof. Daniel Koerfer hat diesen Prozess eingehend analysiert und dabei bislang kaum erschlossene Quellen ausgewertet. Er benennt Täter und Opfer und untersucht insbesondere die Beziehungen des damaligen Berliner Fußballhelden Hanne Sobek zur NSDAP.

»Das ist ein interessantes Stück Alltagsgeschichte. Eine Geschichte voller Beschämungen, voller Niederlagen und Kompromisse. Das ist auch eine Überlebensgeschichte.«
(Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse)

»Koerfer hat mit seinem Team eine verblüffende Fülle von Material aus unterschiedlichen Archiven zusammengetragen. (…) Wer sich darauf einlässt, dem eröffnet sich eine für uns heute völlig fremde, ferne Welt.«
(Marcel Reif)

Rezensionen

Selten habe ich die rasante Selbstunterwerfung der Deutschen unter die neue Diktatur, unter Hitler, so optisch schlagend vorgeführt gesehen … eine verblüffende Fülle von Material aus unterschiedlichen Archiven … Wer sich darauf einlässt, dem eröffnet sich eine für uns heute völlig fremde, ferne Welt.
Marcel Reif in der Süddeutschen Zeitung

Das ist ein interessantes Stück Alltagsgeschichte. Eine Geschichte voller Beschämungen, voller Niederlagen und Kompromisse. Das ist auch eine Überlebensgeschichte.
Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse

Das Buch wird seinen Platz im künftigen Hertha-Museum finden. Eine Lücke in der Klub-Historie ist geschlossen.
Berliner Zeitung

Koerfer zeichnet ein lebendiges, stets um Differenzierung bemühtes Bild. … Eine faire Studie.
FAZ

Der an der FU Berlin lehrende Historiker benennt Täter und Opfer, stellt aber auch fest: „Hertha kommt aus dem roten Wedding und ist per se kein Nazi-Verein“.
FAZ

Der Historiker Daniel Koerfer hat über den „Berliner Fußballclub im Dritten Reich“ vorzügliche 270 Seiten geschrieben, und viele Leser werden sich wünschen, er hätte nicht vor 500 aufgehört. Es ist eine imponierende Arbeit. Dass sie veranlasst und getan wurde, leuchtet bei und nach der Lektüre unmittelbar ein. … In Koerfers Buch ist viel Quellenstudium eingeflossen, umso erstaunlicher ist seine gute Lesbarkeit.
Cicero

Die große Stärke der Studie sind die persönlichen, oft beklemmenden Geschichten – stellvertretend für die Widersprüche ihrer Zeit. … Ein Stück Alltagsgeschichte aus dem Dritten Reich.
Süddeutsche Zeitung

Er hat nun ein auf Recherchen in Akten und Zeitungen sowie Gesprächen mit Zeitzeugen basierendes Buch mit wunderbaren Fotos vorgelegt, das sich von der ersten bis zur letzten Seite spannend liest und eindrucksvoll demonstriert, wie lebendig Zeitgeschichte geschrieben werden kann.
Deutschland Radio

Das große Verdienst der Studie von Daniel Koerfer liegt darin, dass sie mehr ist als ein Stück Vereinsgeschichte aus düsteren Zeiten. Vielmehr liefert sie einen beeindruckenden Beitrag zum Alltagsleben unter der Diktatur.
Der tödliche Pass

Die Parallelen zum Schicksal der Schalker liegen auf der Hand und machen das Werk auch für Nicht-Berliner zu einer lohnenden Lektüre – für Jung und Alt.
Schalke Unser

Hardcover 19,90 €