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Buch Der Flecken Calvörde

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Der Flecken Calvörde

Eine 1200-jährige Geschichte

    • 240 Seiten
    • 13,9 x 21,2 cm
    • Hardcover
    • Bildteil
    ISBN: 978-3-89533-808-3
    Preis: 15,90€
    1. Auflage 2011

    Dieses Buch beschreibt die Geschichte des Flecken Calvörde, eingebettet in die Entstehung der Landschaft und die Entwicklung der vorgeschichtlichen Menschen in der Region und der sächsischen und wendischen Vorfahren. Der Autor sucht und findet Siedlungsspuren des späteren Flecken Calvörde in der Zeit der fränkischen Landnahme in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die mittelalterliche Siedlungsgeschichte, die Entwicklung in der Neuzeit, die sechshundertjährige Zugehörigkeit zum Herzogtum Braunschweig, der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel im und nach dem 18. Jahrhundert, die Phase der örtlichen Industrialisierung, die Zeit der Weltkriege, die amerikanische und russische Besatzung, Calvörde in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland. Die beiden letzten von zehn Kapiteln beschreiben die Schwierigkeiten nach der Wende und den Aufbruch in den letzten 20 Jahren: die Industrie, das Handwerk, die Dienstleister, die Landwirtschaft, den sozialen Bereich, die Schule, die kirchlichen Gemeinden, die Vereine und die kommunalpolitische Entwicklung.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort 9

    1. Calvörde 17
    1.1. Der Ort 17
    1.1.1. Legende 17
    1.1.2. Die Ortskarte 19
    1.1.3. Calvörde in Zahlen 20
    1.1.4. 
Übersicht über die historischen 
Verwaltungszuordnungen 21
    1.2. Der Naturraum 22
    1.2.1. Das Zechsteinmeer und die Calvörder Scholle 22
    1.2.2. Das Landschaftsbild ist von der Eiszeit 
geprägt worden 23
    1.2.3. 
Calvörde: ein Findlingsdorf – der Stein 
auf dem Marktplatz 27
    1.2.4. Der Drömling 31
    1.2.5. Der Naturpark Drömling und 
die Naturschutzgebiete Ohre-Drömling 
und Klüdener Pax-Wanneweh 35
    1.3. Das Klima 37
    1.4. Wald, Wiesen und Feldmark, Rohstoffgewinnung 38
    1.4.1. Der Wald 38
    1.4.2. Die Feldmark 41
    1.4.3. Rohstoffe: Raseneisenerz, Torf, Kies, 
Holz und Wasser 42
    1.5. Calvörde liegt in der Altmark und gehört zum Bördekreis 43

    2. Zur Vor- und Frühgeschichte 46
    2.1. Stein- und Bronzezeit 46
    2.1.1. Steinzeitmenschen hinterlassen Spuren 46
    2.1.2. Eine tausendjährige Grenze steinzeitlicher 
Kulturen im Raum Calvörde 47
    2.1.3. Die Bronzezeit 48
    2.2. Germanische Hinterlassenschaften auf Calvörder 
Gemeindegebiet 49
    2.3. Spuren zu den Vorfahren 50
    2.3.1. Die Sachsen 50
    2.3.2. Die Franken nehmen das Land in Besitz 52
    2.3.3. Die Wenden 53

    3. Die mittelalterliche Siedlungsgeschichte 57
    3.1. Callenvorde – die erste schriftliche Erwähnung 
von Calvörde 57
    3.2. Die Anfänge 58
    3.2.1. Die frühmittelalterliche Siedlungsgeschichte 
in der Region 58
    3.2.2. Die Furt über die Ohre 59
    3.2.3. Die Burg 63
    3.2.4. Der Name 68
    3.2.5. Als die Germanen christlich wurden: 
Die Teufelsküche 70
    3.2.6. Geht das Hünerdorf in das 
8./9. Jahrhundert zurück? 72
    3.2.7. Eine gefälschte Urkunde führt in die 
Calvörder Frühgeschichte 73
    3.2.8. Die Wurzeln sprechen für eine 1200-jährige 
Besiedlung 78
    3.3. Der Landausbau 79
    3.3.1. Die Aufsiedelung im 12. Jahrhundert 79
    3.3.2. Der Lokatorenbezirk Calvörde 80
    3.3.3. Die zivile Ansiedlung Calvörde tritt aus dem 
Dunkel der Geschichte hervor 81

    4. Das Spätmittelalter und die frühe Neuzeit 84
    4.1. Von den Askaniern zu den Welfen: 
Calvörde zu Braunschweig 84
    4.2. Raubritter und Wüstungen 86
    4.3. Das Amt und die Herzöge 87
    4.4. Rat und Verwaltung 89
    4.5. Bauwesen, Brände 89
    4.6. Galgen, Hexen und Henker 90
    4.7. Die Reformation hält Einzug in Calvörde 93
    4.8. Das Hünerdorf 94
    5. Die Übergangszeit vom 17. bis in das 19. Jahrhundert 97
    5.1. Der dreißigjährige Krieg 97
    5.2. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 98
    5.3. Der Salzhandel 100
    5.4. Die Kornsperren 101
    5.5. Aufschwung in Folge der preußischen Zollpolitik 102
    5.6. Die Einwohnerzahl wächst rapide 105
    5.7. Im Königreich Westfalen 106
    5.8. Das Ende des Aufschwunges: 
Verarmung breiter Schichten 108
    5.9. Integration in den deutschen Markt und 
das Deutsche Reich 111
    5.10. Das Handwerk 112
    5.11. Der Bauernstand entwickelt sich 114
    5.12. Postkutschen und Pferdefuhrwerke als Wirtschaftsfaktor 117
    5.13. Die Juden in Calvörde 118

    6. Von der Agrargesellschaft zum Industriezeitalter 121
    6.1. Die Industrie hält Einzug in Calvörde – 
erste Industrialisierungsphase 121
    6.2. Anschluss an das moderne Verkehrsnetz 123
    6.2.1. Der Straßenbau 123
    6.2.2. Die Eisenbahn 123
    6.2.3. Der Mittellandkanal 125
    6.3. Wasser, Elektrizität und Telefon 127
    6.4. Die Braunschweiger Herzöge 128
    6.5. Das gesellschaftliche Leben 129
    6.5.1. Vielfältiges Vereinsleben in der Kaiserzeit 130
    6.5.2. Das Schützenfest 1882 133
    6.6. Die Wirtschaftskrise – das Ende der bürgerlichen Zeit 133

    7. Krieg und Frieden 136
    7.1. Der I. Weltkrieg, der Freistaat Braunschweig 136
    7.2. Der Nationalsozialismus – 
Pastor Hille und Linda Körner 138
    7.3. Der 2. Weltkrieg 140
    7.4. Nach dem Kriege 142
    7.4.1. Die Nacht, in der die Amerikaner kamen 142
    7.4.2. Unter russischer Besatzung 146
    7.4.3. Die Not der Flüchtlinge und 
der Katastrophenwinter Winter 1946 /1947 149
    7.5. Vierzig Jahre Deutsche Demokratische Republik DDR 152
    7.5.1. Schwieriger Beginn, die deutsche Teilung 152
    7.5.2. Auf dem Weg zum Sozialismus 153
    7.5.3. Die Flucht in den Westen 154
    7.5.4. Das Todesurteil über den Fleischermeister 
Hermann Lindecke 155
    7.5.5. Industrie, Handwerk, Handel, Bauwesen 156
    7.5.6. Landwirtschaft und Forstwirtschaft 158
    7.5.7. Die gesellschaftlichen und politischen 
Strukturen und Organisationen 162
    7.5.8. Schule, Jugend und Sport 165
    7.5.9. Die Kirchengemeinden / Jugendweihe 169
    7.5.10. Die Versorgung bleibt ein Problem 170
    7.5.11. Aus dem täglichen Leben 172
    7.5.12. Der Aufbruch 1989 177

    8. Im wiedervereinigten Deutschland 183
    8.1. Noch in der DDR: Demokratischer Beginn 183
    8.1.1. Einigkeit und Recht und Freiheit – 
aber viele Sorgen beim Start 183
    8.1.2. Freie Wahlen, Bürgermeister, Gemeinderat 184
    8.1.3. Verwaltungsreformen verändern Calvörde 186
    8.2. Das alte Calvörde und die neue Zeit 187
    8.2.1. Historische Gewerke im Wandel 188
    8.2.2. Bauhistorisch wertvolle Gebäude 193
    8.2.3. Der Sport- und Festplatz Grieps 196
    8.2.4. Historische Straßennamen 198
    8.2.5. Dreihundert Jahre Apotheke Calvörde 199
    8.2.6. Die Zentralfunktion – Grundzentrum Calvörde 201
    8.2.7. Der Schulstandort 203
    8.3. Moderne Strukturänderungen in Wirtschaft und 
Versorgung 204
    8.3.1. Die Verkehrsanbindung 204
    8.3.2. Die dritte Industrialisierungsphase, 
neues Gewerbegebiet 206
    8.3.3. Handwerk, Landwirtschaft und Forstwirtschaft 208
    8.3.4. Handel und Dienstleistungen 211
    8.3.5. Gefahrenabwehr, Transport und Entsorgung 213
    8.3.6. Gastronomie und Tourismus 214
    8.3.7. Der Bauboom nach der Wende 215
    8.3.8. Die medizinische und die soziale Versorgung 216
    8.4. Kirche, Schule und Kultur 217
    8.4.1. Die Kirchengemeinden 217
    8.4.2 Die Brüder-Grimm-Schule 218
    8.4.3. Das kulturelle Leben 218
    8.5. Engagement und Vereinswesen 219
    8.5.1. Pferdezuchtverein und die Pferdezucht 219
    8.5.2. SG Calvörde e.V. und FC Calvörde e.V. 221
    8.5.3. Der Feuerwehrverein e.V. 221
    8.5.4. Reit- und Fahrverein Calvörde e.V. 221
    8.5.5. Calvörder Karnevalsclub (CKC) 222
    8.5.6. Der Heimatverein 222
    8.5.7. Der Verein der Selbständigen 222
    8.5.8. Die Chorgemeinschaft Calvörde 223
    8.5.9. Die Frauenhilfe 223
    8.5.10. Vereinsgruppe Calvörde im Kreisanglerverein 
Haldensleben 223
    8.5.11. Die Jagdgenossenschaft 224
    8.5.12. Die politischen Parteien 224

    9. Die Mitgliedsgemeinde Calvörde 225
    9.1. Eine neue Verwaltungsreform 225
    9.2. 
Mitgliedsgemeinde Calvörde – elf Dörfer 
gehen zusammen 226
    9.3. Der erste Gemeinderat, die Ausschüsse 226
    9.4. Im Landkreis Börde 228
    9.5. Perspektiven für die weitere Entwicklung 229

    10. Literaturverzeichnis 232

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