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Buch Fritz Walter

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Fritz Walter

Kapitän für Deutschland

    • 208 Seiten
    • 21,0 x 29,7 cm
    • Leinen mit Schutzumschlag
    • 203 Abb., farbig gestaltet
    ISBN: 978-3-89533-759-8

    1. Auflage 2010

    Fritz Walter ist eine deutsche Fußball-Legende. Er war Kapitän der Weltmeisterelf von 1954 und der großen Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern in den fünfziger Jahren. Über seinen Tod hinaus bleibt Fritz Walter ein populärer Sympathieträger und eine Identifikationsfigur für unzählige Fans in Deutschland.
    Am 31. Oktober 2010 wäre er 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass publizieren der Verein 1. FC Kaiserslautern, der DFB sowie die Fritz-Walter-Stiftung gemeinsam eine Festschrift zu Ehren von Fritz Walter. Das aufwendig gestaltete, großformatige Buch enthält seltene Fotografien und eine Biografie des „großen Fritz“, dazu bedeutsame Zeitungsartikel und andere historische Dokumente über ihn. Zeitzeugen und Weggefährten erinnern sich, Prominente wie Franz Beckenbauer, Ministerpräsident Kurt Beck oder DFB-Präsident Theo Zwanziger würdigen den großen Sportsmann.
    Redaktionell wird die Festschrift federführend betreut vom renommierten Sportjournalisten Peter Jochen Degen.
    Im Preis enthalten ist eine Spende von 2,50 Euro für die Fritz-Walter-Stiftung.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort der Herausgeber ... 12

    Fritz Walter – sein Leben in Bildern ... 15
    Biografische Daten ... 16
    Verdienst: 121,58 Reichsmark ... 21
    Kriegsmeisterschaften, Länderspiele und Soldatenfußball ... 25
    Sein wichtigstes Spiel ... 30
    Die guten Menschen ... 48
    Sein letztes Länderspiel ... 52
    Fritz und der »kicker« ... 65

    Fritz Walter und seine Heimat ... 69
    »De Betze is de Betze« und »Dehäm is dehäm« ... 70
    Vom »klää Fritzje« zum »großen Fritz« ... 72
    Verneigung vor einem Idol ... 79
    Kurt Beck: Fritz Walter und Rheinland-Pfalz ... 82

    Fritz Walter und… ... 85
    Ottmar Walter – Der »große« und der »kleine« Bruder ... 86
    Horst Eckel – »Ohne ihn wäre ich nichts« ... 89
    Sepp Herberger – Das Talent machte sich selbst bemerkbar ... 92
    Mit Fritz im Gefängnis / Botschafter der Sepp Herberger-Stiftung ... 95
    Ferenc Puskás – Er brauchte lange, um ein Freund zu werden ... 97
    Italia – Der Brief in seiner Tasche ... 100
    Renate Kehl – »Nie unvorbereitet in ein Spiel« ... 104
    Das unvollendete Märchen von Alsenborn ... 106
    Norbert Thines – Zwei mit Herzblut ... 109
    Adi Dassler – »Schuster für Deutschland« ... 110
    Seine Bücher – Der erfolgreichste Sport-Autor Deutschlands ... 116
    WM 2006 – Fritz und »sein Sommermärchen« ... 118

    Weggefährten und Zeitzeugen ... 121
    Dr. Theo Zwanziger – »Ich wollte immer Fritz Walter sein« ... 122
    Franz Beckenbauer – »Mit Fritz zusammen im Mittelfeld…« ... 123
    Uwe Seeler – »Sonntag ist Sonntag« ... 124
    Günter Netzer – »Seine Position zu spielen, war eine Ehre für mich« ... 126
    Michael Ballack – Der Kontakt ist nie abgerissen ... 127
    Miroslav Klose – Er könnte einmal sein »Nachfolger« werden ... 128
    Silvia Neid – »Ich hätte ihn gern kennengelernt« ... 130
    Stefan Kuntz – Leitbild für kommende Generationen ... 131
    Hans Schäfer – Für Fritz der beste Linksaußen ... 132
    Jenö Buzanszky – Er wurde zum Freund ... 134
    Gyula Lorant – »Auch Puskás hat nicht auf mich gehört!« ... 135
    Helmut Rasch – Der »Zerreißer« aus Darmstadt ... 137
    Willi Hölz – Vom »Grumbeerspiel« zur Nr. 1 ... 138
    Werner Mangold – Rindflääsch mit Meerrettich ... 139
    Karl Schmidt – Erinnerungen an einen Großen ... 140
    Erich Retter – Ein Brief aus Bern ... 143
    Fritz Herkenrath – Ein Piccolo in der Halbzeit ... 144
    Hans Tilkowski – »Til, Sie sind ein halber Pfälzer« ... 145
    Rolf Gehrcke – Der Mann mit dem Sekt… ... 146
    Rudi Gutendorf – »Ich wollte so werden wie er« ... 147
    Werner Berndt – »Machen Sie langsam, Herr Walter…« ... 149
    Die Pirmasenser – »Mir maches gnädich…« ... 150
    Herbert Binkert – Duelle mit einem Freund ... 152
    Hans-Peter Briegel – »Wenn wir mal absteigen…« ... 153
    Harry Koch – Ein Stück Freiheit auf dem Motorrad ... 155
    Karl-Heinz Feldkamp – »Er hat mich geprägt« ... 156
    Otto Rehhagel – »Der Held meiner Jugend« ... 157
    Markus Merk – Großer Fritz, kleiner Markus ... 159
    Rudi Michel – Journalistischer Begleiter und Freund ... 161
    Knut Hartwig – Wie ich »Fritz Walter« wurde ... 162
    Herbert Nold – »…und am Sonntagmorgen rief er an!« ... 164
    Tony Marshall – Mein ganz persönliches »Ave Maria« ... 165
    Walter Scholz – Il Silencio ... 166

    Der unbekannte Fritz Walter ... 169
    Fußballkünstler und Mensch mit Bodenhaftung ... 170
    Vom Repräsentanten zum Alleinunternehmer ... 173
    »Millionär« bei Bahn und Autogrammen ... 175
    Nathalie: Der unerfüllte Wunsch ... 180
    »Bester Beifahrer der Welt« ... 181
    Der Maler und der Fußballspieler: Zwei Künstler ... 182
    »Dem Fritz sei Wedder« ... 183

    Das Vermächtnis ... 187
    Mit Italia starb auch Fritz ... 188
    »Der, der Kaiserslautern erfunden hat« – Die Fritz-Walter-Stiftung ... 190
    Pelé, Beckenbauer oder doch »de Fritz«? – Ein Stammtisch klärt auf ... 194
    Die Nummer 8 ... 196
    Lotto Rheinland-Pfalz – Thema: Fritz Walter ... 197
    Ein Idol für die Ewigkeit ... 202

    Zu den Autoren ... 206
    Fotonachweis ... 207

    Rezensionen

    Ein Zeitzeugnis. Note: sehr gut.
    Dithmarsche Landeszeitung

    Dieses Buch zeigt den „großen Fritz“ von allen Seiten und enthüllt damit auch das Geheimnis seiner Popularität. In über 60 Textbeiträgen wird der Mensch FW ebenso gewürdigt wie der Fußballer. Weggefährten, Gegner und Bewunderer kommen zu Wort. Eine vorzügliche Bildauswahl – darunter viele Fotos aus Privatbesitz, die das erste Mal veröffentlicht wurden – rundet das Werk ab.
    Neue Osnabrücker Zeitung

    Verfasst haben es diejenigen, die Fritz Walter beruflich und privat durch die Jahrzehnte begleitet haben. ... Auch den „unbekannten Fritz“ zu beleuchten, habe man zur Aufgabe dieses Bandes erkoren. ... Ein ambitioniertes Unterfangen. ... Es ist den Herausgebern aber auch gelungen, immer wieder überraschende Facetten und Motive einzuflechten – so etwa den Faschingsschnappschuss mit Walter als „altem Fritz“ inklusive Dreispitz oder das Entlassungszeugnis für „Friedrich Walter“ der Berufsschule Kaiserslautern. ... In allen Lebenslagen schaut man Walter in die Augen, als 18-jährigem Bubi in Wehrmachtsuniform, im schlechtsitzenden Anzug mit Kollegen auf dem Roten Platz in Moskau oder als Bahnfahrer. ... Fritz Walter war und ist vor allem auch Fixpunkt der Pfalz, woran schon die vielfach in Pfälzer Mundart eingestreuten Zitate von ihm und über ihn erinnern – und auch die bewegende Erinnerung von Klubchef Stefan Kuntz, der am Tag des wichtigsten Spiels seines Vereins das Grab seiner Großeltern besuchte und unweit davon Dutzende Menschen beobachtete, die Fritz Walter an dessen letzter Ruhestätte mit Tränen in den Augen um Beistand anflehen.
    11 Freunde

    Ein bewegender Rückblick auf das Leben des Größten
    Das Besondere an „Fritz Walter - Kapitän für Deutschland“ sind die Artikel zahlreicher Prominenter, die von ihren Begegnungen mit dem FCK-Idol berichten. Voller Ehrfurcht beschreiben beispielsweise Helmut Kohl, Franz Beckenbauer, Uwe Seeler, Kurt Beck, Miroslav Klose, Otto Rehhagel, Tony Marshall und viele andere, was der Mensch Fritz Walter ihnen bedeutet. Viele bewegende Zeilen sind das Resultat. Neben den Berichten der Weggefährten wird auch ausführlich auf das spannende Leben des Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft zurückgeblickt. Hier gibt beispielsweise seine langjährige Sekretärin Renate Kehl interessante Einblicke, aber auch Erzählungen von Fritz Walter selbst, entnommen aus einem früheren Interview, lassen den Leser tief in die Geschichte eintauchen. Abgerundet wird das Buch von vielen historischen und teilweise bisher unveröffentlichten Fotos. Besonders toll sind dabei die Bilder, die über den Fußballplatz hinausgehen und zahlreiche Facetten des Lebens von Fritz Walter widerspiegeln.
    Mit „Fritz Walter - Kapitän für Deutschland“ wurde ein tolles Werk geschaffen, das mehr als nur eine Ergänzung zu den bisherigen Büchern und Erzählungen ist. Wer mehr erfahren möchte - ein ganzes Kapitel ist beispielsweise „dem unbekannten Fritz Walter“ gewidmet - ist hier richtig, und auch wer meint, bereits alles über den Helden von Bern zu wissen, dürfte trotzdem das eine oder andere neue Detail finden. Es wird deutlich, dass Fritz Walter auch acht Jahre nach seinem Tod noch lange nicht vergessen ist und das sein Andenken, etwa in Form des Stadionnamens, für immer gewahrt bleiben muss. Nicht nur für FCK-Fans ist dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre!
    Der Betze brennt – Fanzine

    Mythos Fritz Walter
    Darin wird das Idol aus Kaiserslautern in seltenen Fotos und berührenden Texten beschrieben. Die Herausgeber, der DFB, die Fritz-Walter-Stiftung und der 1. FC Kaiserslautern setzen den Schwerpunkt des Buches auf persönliche Erinnerungen an den legendären Nationalspieler.
    Fritz Walter war und ist unbestritten ein Idol der Massen und ist für Einige durch den WM-Sieg 1954 im Wankdorfstadion in Bern Sinnbild für die Wiederauferstehung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Das spiegelt sich in dem Buch in vielen Bildern mit dem Höhepunkt „das Wunder von Bern“ wider. Ebenso eindringlich wird die private Seite Fritz Walters dokumentiert, der durch seine sympathische Art und sein soziales Engagement unendlich viel für den deutschen Fußball bewirkt hat.

    Pfälzischer Merkur

    Das Buch richtet den Fokus auf persönliche Erinnerungen an Fritz Walter. Von Begegnungen berichten Freunde und Weggefährten. Protagonisten der jüngeren Generation schildern, was ihnen der Walter-Mythos heute bedeutet. Die Beiträge zeichnen ein sehr persönliches Bild des überragenden Fußballers und beweisen mit zahlreichen Anekdoten, dass Walter zu Recht Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Fairness zugesprochen werden – Eigenschaften, die wesentlich zu seiner großen Popularität beigetragen haben.

    Wochenblatt Kaiserslautern

    Aufwendig gestaltet und ausgestattet mit eher seltenen Walter-Fotografien erzählt es dem lesekundigen Fußballvolk vieles über den deutschen Ballermann und seine Zeit. Da auch Kurt Beck und Theo Zwanziger im Boot sitzen, sollte der Leser keine kritische Geschichtsaufarbeitung erwarten, sondern eher moderate Heldenverehrung. Diese ist definitiv gelungen.

    Frank Willmann, NOFB-Shop

    Mit viel Herzblut durch den ehemaligen SWR-Redakteur Peter-Jochen Degen zusammengestellt, bildet es viele private Blicke auf den Sportler, Menschen und Freund Fritz Walter. Zeitzeugen, Weggefährten, Familienangehörige und enge Freunde beschreiben auf vielfältige und emotionale Art und Weise ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Fritz Walter. Bebildert mit zahlreichen exklusiven Fundstücken aus Privatbesitz eröffnet „Fritz Walter – Kapitän für Deutschland“ einen ganz neuen Blick auf einen Star völlig frei von Allüren, der schon zu Lebzeiten eine echte Ikone war.

    1. FC Kaiserslautern

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