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Buch Schwarz und Weiß

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Schwarz und Weiß

Die Geschichte des Rekordmeisters THW Kiel

    • 464 Seiten
    • 17 x 24 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-619-5

    1. Auflage 2008

    Vollständig ausgeleuchtet ist die Geschichte der Handballer des THW Kiel immer noch nicht. Ungeklärt bleibt, wer Mitte der 1920er Jahre diesen markanten schwarz-weiß-gestreiften "Zebra"-Dress erfand, der später berühmt wurde. Und wer in den frühen 1970er Jahren das "Stammblatt" kreierte, das sich, eigentlich als Vereinfachung bei der Abwicklung der Dauerkartenverkäufe gedacht, im Laufe der Jahre als harte Währung für die THW-Fans entpuppte. Viele Dinge jedoch, die lange Zeit in den Archiven oder im Gedächtnis wichtiger THW-Figuren schlummerten, sind nun endlich in einem großartigen Werk versammelt: Am 19. November erscheint im bekannten Göttinger Werkstatt-Verlag das Buch "Schwarz und Weiß. Die Geschichte des Rekordmeisters THW Kiel".
    Darin werden die vielen Geschichten, die der THW geschrieben hat, wunderbar nacherzählt. "So erst versteht man, wie der THW zum erfolgreichsten deutschen Klub werden konnte", rühmte bereits die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Lesenswert, nicht nur für THW-Fans."
    Der Herausgeber Erik Eggers, ein gelernter Sporthistoriker und anerkannter Handballspezialist, sowie sieben weitere renommierte Autoren (darunter die Handball-Redakteure der Kieler Nachrichten, Reimer Plöhn und Wolf Paarmann) haben das 450-seitige Werk in neun große Abschnitte gegliedert. Darin wird die Erfolgsgeschichte des THW jeweils in gesellschaftliche und handballhistorische Entwicklungen eingebettet. Garniert sind alle Kapitel mit detaillierten Porträts wichtiger THW-Figuren und tollen Fotos.
    Der erste Teil widmet sich der Gründung der THW-Handballabteilung im Jahr 1923 und dem Aufstieg zum erfolgreichsten Handballklub Kiels innerhalb nur eines Jahrzehnts. Bereits damals aktiv: Fiedemann Westheider, der 1926 in den THW eingetreten war und ab 1930 die Jugendlichen nach den Trainingsmethoden des ersten Reichshandballtrainers Kaundinya schulte. Auf diese Weise zählte der THW im "Dritten Reich" schon zu den führenden deutschen Nachwuchsschulen des Feldhandballs; Beweis dafür war nicht allein die Deutsche Vizemeisterschaft im Jahre 1940.
    Der dritte Abschnitt beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges - und dem unglaublichen Aufschwung der Handballabteilung in den großen Zeiten des Feldhandballs. Am Ende der 1940er Jahre besaß kein deutscher Verein mehr Handballer als der THW! Befeuert wurde diese Konjunktur durch die beiden Meisterschaften des THW (1948, 1950), die durch das große Idol Hein Dahlinger verkörpert wurde. Gleichzeitig starb der Feldhandball allmählich. Und trotz der drei Meisterschaften in der Halle (1957, 1962, 1963) stand der THW anno 1966 vor dem sportlichen Nichts, als er die Qualifikation für die eingeführte zweigleisige Bundesliga verpasste; diesem "Aufstieg und Fall in der Halle" widmet sich das vierte Kapitel. Der mühsame Kampf um den Anschluss an die deutsche Spitze beschreibt der fünfte Abschnitt, der 1977 mit einem Happy-End schließt: Der ersehnten Qualifikation für die eingleisige Bundesliga.
    Den weitaus größten Teil des Buches, nämlich 300 Seiten, nimmt allerdings die Zeit seit 1977 ein. Das sechste Kapitel schildert die schwierige Phase bis 1993, als sich die THW-Handballer in der Ära Heinz Jacobsens allmählich professionalisierten. Die Chronologie vollenden der "Weg zur Nummer Eins", den das Gespann Schwenker/Serdarusic und die Ausgliederung der Handballer in eine GmbH dann einleiteten, sowie eine ausführliche Darstellung des THW Kiel in den europäischen Wettbewerben.
    Den runden Abschluss dieses grandiosen Kompendiums, das vom THW und seinen Sponsoren wohlwollend unterstützt wurde, bildet schließlich eine Beschreibung des heutigen "THW-Kosmos" - inklusive Porträts der Fans, des Hallensprechers, des Live-Tickers, der Sparkassen-Arena oder der medizinischen Abteilung. Auch der statistische Anhang fehlt nicht. Auf jeden Fall gehört dieses Buch in den Schrank aller THW-Fans!

    Rezensionen

    Lesenswert nicht nur für THW-Fans.
    FAZ

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