» Buch »Ist doch ein geiler Verein«

Buch »Ist doch ein geiler Verein«

16,90€

inkl. MwSt.

1. Platz 2008

»Ist doch ein geiler Verein«

Reisen in die Fußballprovinz

    • 240 Seiten
    • 12,1 x 20,5 cm
    • Paperback
    ISBN: 978-3-89533-596-9

    1. Auflage 2008

    In der Provinz, in den unterklassigen Ligen, schreibt der Fußball oft die schönsten Geschichten. Christoph Ruf hat die besten davon zusammengetragen. Es geht um reiche Mäzene, um kleine Vereinsfamilien und große Vergangenheiten, um den nach 113 Jahren endlich gefundenen ersten Deutschen Fußballmeister – vor allem aber um quicklebendige Fanszenen, die auch dann aktiv bleiben, wenn ihr Verein mal wieder abgestiegen oder sogar pleitegegangen ist. Unverdrossen leben sie ihre Leidenschaft aus: In Bayreuth richteten sie ein Museum ein, in Göttingen gar einen Fan-Verleih (»Rent a fan«) und in Altona erhält ein Anhänger gar seine eigene Anzeigetafel. Rufs vortreffliches Lesebuch macht die Sehnsucht nach dem authentischen Spiel greifbar.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort … 11
    » So ein geiler Verein – warum merkt das nur keiner?«
    Wer einmal im Fanmuseum der Spielvereinigung Bayreuth war, vergisst schon bald, dass die Vereinsfarben Schwarz und Gelb gemeinhin mit einem Bundesligisten aus dem Ruhrgebiet verbunden werden. Und das nicht nur wegen einer Spielerattrappe, für die ein Fan eine Brusthaarspende leistete. … 13

    » In Ruhe den Schiedsrichter beschimpfen«
    Thomas Traumer (47) ist in seiner Freizeit Museumsdirektor bei Altona 93. Nebenbei hat er die Zuschauerzahl des Oberligisten verdoppelt. Das freut auch den Fan, der beim AFC seine eigene Anzeigetafel hat. … 24

    » Der rettet mal wieder den Verein«
    Ivo Burmeister hat kein Handy. Aber mit dem KFC Uerdingen einen Lieblingsverein, der gerade den dritten Insolvenzantrag in fünf Jahren gestellt hat. Also muss seine Lebensgefährtin jedem Anrufer ausrichten, dass Burmeister mal wieder in der Grotenburg weilt, um eine Rettungsaktion zu planen. Der KFC wiederum hat sich in den letzten Wochen häufig eine ziemlich fatale Frage gestellt. Die, ob das Schicksal des Vereins »überhaupt noch jemanden da draußen interessiert«. Seit dem 22. Januar 2008 kennt er die Antwort. … 28

    » Hurra, das ganze Haus ist da!«
    TeBe Berlin hat nur wenige Fans. Weil sich das herumgesprochen hat, bleiben auch die Neugierigen und die Jugendlichen weg. Was sie verpassen, ist eine Fankultur, die sich in prallvollen Stadien nicht umsetzen ließe. … 43

    Attraktiv wie eine Villa an der Côte d’Azur
    Aus zwei Regionalligen wird eine, aus neun Oberligen deren drei. Ob das die unteren Ligen wie geplant aufwertet, ist mehr als fraglich. Dass dadurch zig Traditionsvereine in der Versenkung verschwinden oder gar Insolvenz anmelden werden, steht hingegen fest. Die eingleisige Profiliga scheint so attraktiv zu sein, dass sie sich kaum einer leisten kann. … 50

    Manfred Vobiller versteht die Welt nicht mehr
    Der SC Pfullendorf gehörte jahrelang zum Inventar der Regionalliga Süd. Der Verein hat sich nie verschuldet, stattdessen wurden fehlende infrastrukturelle Möglichkeiten durch kaufmännische Solidität und viel ehrenamtliches Engagement ausgeglichen. Nach der Reform wird der SCP eine Klasse tiefer spielen. Er fühlt sich als Opfer des Verbandes und der Lobby der Vereine mit viel Geld und wenig Knowhow. … 54

    » Keulenschlag über ganz Deutschland«
    Dieter Bühler ist der Vorsitzende des Oberligisten Bahlinger SC, der ein Opfer der Ligareform werden wird. Im Interview berichtet er, wie es zu den Neuerungen kam, wem sie nützen und warum die Maßstäbe des DFB den Fußball pervertieren. … 60

    Schweinsteiger, Lahm, Rensing …
    Hermann Gerland ist sauer. Da verschwören sich ein paar Funktionäre gegen die Nachwuchsabteilungen der Profivereine. Dabei sind sie es doch, die die Stars von morgen ausbilden, sagt er. … 64

    »Party bei Elke«
    So lange Jean Löring noch lebte, gehörte Fortuna Köln zum Inventar der Zweiten Bundesliga. Doch mit dessen Abstieg ging auch der des Klubs einher. Es ist heute schwerer denn je, in Köln Fortunafans zu finden. Doch die wissen umso genauer, was sie an ihrem Klub haben. … 68

    Frieren für den Klassenerhalt
    Tolles Stadion, krawallfreie Fans, heimeliges Umfeld – fast nirgendwo ist Fußballschauen so gemütlich wie bei den Stuttgarter Kickers. Doch die Erwartungshaltung beim »Blauen Adel« ist nach wie vor enorm – vielleicht ist das der Hauptgrund, warum in den letzten Jahren die Erfolge ausblieben. … 79

    » Im Westen gibt es nur Helden und Loser«
    Es wird noch eine Weile dauern, bis Ost und West zusammengewachsen sind – das gilt auch für den Fußball, wo viele ehemalige Ost-Renommierklubs heute in der Viertklassigkeit herumdümpeln. Hans Meyer, prominentester ostdeutscher Trainer, hält die Entwicklung im Fußball für symbolhaft. Zur Wiedervereinigung und dem Goldenen Westen äußert er sich kritisch. Ein Interview. … 88

    Vier Georgier in einem Auto
    Das Beispiel Jena zeigt: Man kann auch durch seriöse, kontinuierliche Arbeit in den Profifußball gelangen. Schwieriger scheint es zu sein, dort nicht vom Kurs abzukommen. … 92

    » Jede Landesregierung hat die Fanszene, die sie verdient«
    In vielen Stadien gehören rechtsradikale Parolen zur Choreographie eines Spiels. Dass das in Jena nicht so ist, liegt auch an der Arbeit des Fanprojekts, dessen Leiter der gelernte Jurist Matthias Stein ist. … 105

    »Das waren Affereien«
    Chemie Halle zog früher die Massen in seinen Bann. Dann fiel die Mauer und der Traditionsverein stand plötzlich ohne Sponsoren da. Doch Margot Langner ließ sich nicht mit abwickeln und wurde selbst für ihren Verein aktiv. Dass der Geburtstag des Filius anno 2008 auf ein Heimspielwochenende der ersten Mannschaft fällt, raubt ihr bereits seit Wochen den Schlaf, denn dadurch verpasst sie ein Heimspiel. Margot Langner würde alles für den HFC tun. Sie ist 85 Jahre alt. … 110

    »Ein paar Kaputte«
    Ein Brausekonzern wollte den Oberligisten Sachsen Leipzig mit 50 Millionen Euro in die deutschen Top Five hieven – ein Unterfangen, das nicht zuletzt am Widerstand der Fans scheiterte. Die sind mittlerweile so von ihrer Vereinsführung genervt, dass sie die drohende Insolvenz fast schon gleichmütig hinnehmen. Für Aufregung sorgt nur noch die hasserfüllteste Rivalität im deutschen Fußball. … 121

    Und immer wieder: Jetzt erst recht
    Lok Leipzig hat fraglos eine der problematischsten Fanszenen der Republik. Doch zu dem Verein, dem die Fans auch in der untersten Spielklasse die Treue hielten, bekennen sich ebenfalls sympathische Zeitgenossen wie Lok-Aktivist Matthias Löffler. … 134

    » Wir holen die Leute ab und nehmen sie auf unserem Weg mit«
    Die NPD hat die unteren Ligen als Ziel ihrer Agitation entdeckt. Holger Apfel, der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, betont da schon mal gerne, was für ein authentischer Fußballfan er doch sei. Klar ist: Der Weg zur Mitte der Gesellschaft führt über die Fußballplätze der Republik. … 141

    » Woanders ist es doch viel schlimmer«
    Ein Mitarbeiter der Schröder-Regierung sagte einmal, es gäbe in Ostdeutschland »Gegenden, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten würde, hinzugehen. Er würde sie möglicherweise lebend nicht mehr verlassen«. Dafür bekam er mächtig Ärger. Jakob kann das nicht verstehen, der habe schließlich Recht. Jakob ist ein 20-jähriger Jugendlicher mit etwas dunklerem Teint, er wohnt in einer Kleinstadt in Ostsachsen. Was er erzählt, ist beunruhigend. Dabei lebt Jakob gerne in seiner Heimatstadt. … 147

    » Tendieren in die rechte Richtung«
    Im Chemnitzer Stadion ging es nach dem Mauerfall fußballerisch bergab – von der zweiten Liga stürzte man in die Viertklassigkeit ab. Parallel gründete sich neben dem Platz mit HOONARA (Hooligans-Nazis-Rassisten) eine der gefährlichsten Hooligan-Bewegungen Deutschlands. Zudem gründeten sich vor wenigen Jahren die NS-BOYS. Ein Treffen mit beiden Gruppierungen und seine Folgen. … 153

    Fieber in der Luft
    Immer wieder kommt Dynamo Dresden wegen Fanausschreitungen in die Schlagzeilen. Sein schlechtes Image hat der Verein nicht von ungefähr. Und dennoch: Dynamo Dresden ist einer der faszinierendsten Klubs der Republik. … 161

    » Viele hier können nur drei Sätze«
    Der SV Waldhof 07 ist tief im proletarischen Milieu verwurzelt. Von den Schnöseln im Mannheimer Süden werden die »Barackler« deshalb seit jeher als Schläger und Proleten verspottet. Und darauf sind sie beim Waldhof erst recht stolz. … 170

    »Werdet doch erst mal mehr«
    Sportlich läuft es bestens in Aalen, auch das Stadion ist fast schon zweitligatauglich. Nur die Fans fühlen sich nicht ernst genommen, dem überschaubaren Grüppchen fehlt die Lobby. … 184

    Die Düngefabrik
    Ralf Rangnick zitiert gerne ein chinesisches Sprichwort: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. Dann ergänzt er: Aber man kann es gießen und düngen. Mit dieser Devise passt Rangnick optimal zur TSG Hoffenheim. Denn deren Boss Dietmar Hopp gießt und düngt in einer Größenordnung, die alles in Deutschland je Dagewesene in den Schatten stellt. Die TSG Hoffenheim ist auf dem besten Weg, vom beschaulichen Dorfklub zum meistgehassten Verein der Republik zu werden. Zu Unrecht. … 189

    Die Szene rockt weiter
    Die Fans von Göttingen 05 zählen traditionell zu den kreativsten der Republik. Das gilt auch weiterhin. Dass es Göttingen 05 eigentlich gar nicht mehr gibt, hat die Fanszene nicht aus dem Konzept gebracht. … 201

    Im Hinterzimmer
    Der FFC war bis in 1990er Jahre Freiburgs populärster Klub. Doch spätestens nach dem Abstieg aus der zweiten Liga fiel der Verein nur noch durch Dilettantismus und zügellose Arroganz auf. Nach Jahren der Agonie will man nun einen Neustart wagen. Ein Anfang scheint gemacht: Selbst hauptberufliche SC-Fans schauen neuerdings wieder beim Deutschen Meister von 1907 vorbei. … 210

    Urlaub in Straelen
    Mit viel Engagement und einem Kompagnon hat Peter Wingen eine Internetseite geschaffen, die bevorzugtes Informationsmedium für all diejenigen ist, die finden, dass Fußball mehr ist als das, was Premiere zeigt. In der Oberliga Nordrhein freuen sich 17 von 18 Vereinen, wenn Peter Wingen über ihr Spiel berichtet. Nur bei seinem früheren Lieblingsverein, dem großbürgerlichen ETB Schwarz-Weiß Essen, hat er Stadionverbot. … 220

    » Deutscher Meister wird nur der HFC«
    Der Hanauer FC, Hessens ältester Fußballverein, lag am Boden, als Thomas Tamberg und sein Team den Klub übernahmen. Mit seinem Enthusiasmus und Engagement brachte er den Verein wieder nach vorne. Neue Spieler, neue Sponsoren, das nachgeholte Endspiel um die Deutsche Meisterschaft – es tat sich wieder was beim HFC. Doch ein Fußballverein wäre kein Verein, wenn es in ihm nicht primär um persönliche Eitelkeiten und kleinkarierte Intrigen ginge. Thomas Tamberg ist mittlerweile zurückgetreten. … 228

    Literatur … 236
    Fotonachweis … 236
    Zum Autor … 238
    Danksagung … 240

    Rezensionen

    Die alte Nick-Hornby-Weisheit: In den Fußball verliebt sich der Fan plötzlich und unerklärlich. Und so finden sich die einen irgendwann in Multiplexarenen zwischen McDonald’s-Theke und vibrierenden VIP-Sesseln wieder, während andere vor Brombeerhecken und morschen Holzbänken ihre Fahnen in den Wind hängen. Die Namen dieser Vereine haben sich ähnlich wie ZDF-Serien der 80er für ewig in das Fußballgedächtnis eingebrannt. Doch welcher Spieler und Verein wie und warum Heldenstatus erlangte, ist nur noch vage nachzuzeichnen. Christoph Ruf lässt all jene zu Wort kommen, die diese „unerklärliche Liebe“, die Faszination, die noch heute von diesen unsichtbaren Vereinen ausgeht, erklären können. Authentisch und nah und mit melancholischem Unterton fokussiert Ruf etwa die „eineinanhalb Handvoll Jungendlichen“ beim SC Pfullendorf, die unermüdlich gegen 300 Fans der Bayern-Amateure anschreien, oder steht neben Christian Höreth, Fan der SpVgg Bayreuth, der sagt: „Was für ein geiler Verein! Wieso merkt das nur keiner?“
    11Freunde, Juli 2008

    Hier, wo die Bratwurst noch das mit Lachs belegte Canapé um Längen schlägt, wo Fußball noch nach Männerschweiß riecht und ein ergattertes Spielertrikot meist noch ein Unikat ist, wird noch der ehrliche Fußball gespielt. Ohne das große Geld. Dafür mit Herzblut. Sich daran zu erfreuen, mag in Zeiten der Totalvermarktung dieses Sports unverbesserliche Sozialromantik sein. Aber seien Sie ehrlich: Macht das nicht mehr Spaß, als im Daimler-Stadion zu sitzen, wo man in der Untertürkheimer Kurve ein Fernglas braucht, um das Spiel zu sehen?
    Das Buch schafft es, Anekdoten und Kurioses aus allen Teilen der Bundesrepublik zu einer charmanten Sammlung zu vereinen, die so lesenswert wie kurios ist. Die schönsten Geschichten sind die, in denen die Menschen zu Wort kommen, die mit ihrem Verein leiden, wie sich das kein FC Bayern-Fan je vorstellen kann: Menschen wie Ivo Burmeister der die Rettung des KFC Uerdingen zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, Thomas Traumer, der Fanartikel von Altona 93 (von wem?) sogar nach Australien verkauft oder der Bayreuth-Fan, der sein Brusthaar für eine Spieler-Büste im Vereinsmuseum geopfert hat.
    SWR.de, 01. Juli 2008

    Geile Vereine vielerorts
    Ruf ist herumgekommen in der Fußball-Republik Deutschland. Zwar hat er Mecklenburg-Vorpommern genauso wie Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und das Saarland links liegen lassen, aber zwischen Hamburg-Altona und Pfullendorf, Krefeld und Dresden hat er die Sportstätten abseits vom Großen Fußball-Geschäft besucht und sich umgeschaut in den Stadien, in denen, wie er sagt, alles eine Nummer kleiner ist.
    Rufs Reportagen sind wie Kurzfilme über den kleinen Fußball, der mit nicht weniger Leidenschaft und Verzweiflung, Engagement und Hoffnung gespielt und gemanagt wird. Kleine Schlaglichte auf Vereine, die von ihrer Historie zehren, von Höhen- und Tiefflügen einschließlich Bauch- und Bruchlandungen, von ehrgeizigen Personen, die viel versprachen und gar nichts halten konnten. Nicht zuletzt von Menschen, die an diesen Orten ihre zweite Heimat, oder soziologisch gesprochen ihren dritten Ort gefunden haben. Bis das der Tod sie scheide.
    Ruf spürt diesen guten Geistern nach, schafft es auf wenigen Seiten pralle Aufnahmen zu schießen, die nicht allein im Moment verhaftet sind. Wer sich in diese Bilder vertieft, bekommt Lust – darauf, selbst (wieder?) in die Fußballprovinz zu reisen.
    der tödliche Pass #50, Juli 2008
    Abseits des Millionengeschäfts Fußball-Bundesliga hat der Journalist Christoph Ruf deutsche Fußballclubs besucht, die eines gemeinsam haben: eine besondere Geschichte. Die Reise führte ihn zu Traditionsclubs, die tief gefallen sind (Lok Leipzig, Waldhof Mannheim oder Freiburger FC), in die Fußball-Provinz (Bahlinger SC) oder zu Vereinen, bei denen zwischen Anspruch und Wirklichkeit schon immer eine riesige Lücke klaffte (TeBe Berlin). Ein absolut lesenswertes Buch über das, was die Faszination Fußball eigentlich ausmacht.
    Rhein-Neckar-Zeitung, 28. Juli 2008

    Rufs Geschichten sind keine arglose Beweihräucherung der Underdog-Kicker. Selbstkritisch räumt er ein, „in den unteren Ligen agieren nicht die besseren Menschen“ sondern lediglich „die weniger erfolgreichen“. Aber am Sportplatz-Seitenstreifen und in den Vereinskneipen seien die Geschichten zu erleben, „die den Fußball liebenswert machen.“
    Junge Welt, 01. August 2008

    Rundum lesenswerte und pointiert erzählte Geschichten abseits aller Sozialromantik sind dabei herausgekommen, die dem Leser mehr als eine Ahnung davon verschaffen, was Fußball abseits aller Jahreszeit-Märchen (auch) ausmacht.
    Wilhelmshavener Zeitung, 01. Juli 2008

    Cover herunterladen

    9783895335969.jpg
    700 x 1181 Pixel
    230.62 kiloByte
    herunterladen