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Buch Hugo Meisl

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inkl. MwSt.

5. Platz 2007

Hugo Meisl

oder: Die Erfindung des modernen Fußballs

    • 384 Seiten
    • 17 x 24 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-561-7

    1. Auflage 2007

    Hugo Meisl ist der Vater des österreichischen »Wunderteams«, das in den 1920er und 1930er Jahren für Furore sorgte. Zugleich gilt er als einer der wichtigsten Wegbereiter des modernen Fußballs: Der visionäre Trainer prägte die Einführung des Profitums und initiierte erste europäische Wettbewerbe.
    Andreas und Wolfgang Hafer sind studierte Historiker – und die Enkel von Hugo Meisl. Sie forschten jahrelang u.a. in Familienarchiven und beleuchten in ihrer umfangreichen Biografie ein entscheidendes Stück europäischer Fußballgeschichte.

    Rezensionen

    Die Historiker Andreas und Wolfgang Hafer haben eine Biografie über einen der bedeutendsten Männer des Fußballs aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschrieben. Hugo Meisl erfand als Funktionär in Wien die Vorläufer von Europameisterschaft und Europapokal, als Cheftrainer stellte er das österreichische „Wunderteam“ zusammen. Ihnen glückte eine Mischung aus Fußball- und Familiengeschichte.
    Der Spiegel, 18/2007

    Längst überfällige Biografie des Epochemachenden Trainers der österreichischen Nationalelf (1913 – ’37). Hugo Meisls Bedeutung für den ÖFB ist noch höher einzuschätzen als die Sepp Herbergers für den deutschen Fußball. Trotz seiner herausragenden Leistungen für den Fußball hatte der Sohn jüdischer Eltern zeitlebens mit antisemitischen Vorurteilen zu kämpfen. Dieser Ambivalenz im Leben des Coaches nähern sich die Autoren, die Enkel von Meisl, mit großer Sensibilität. Eine lesenswerte, hoch spannende Geschichte des Sports.
    11Freunde, Juni 2007

    Eine penibel recherchierte, mit vielen familiären Details bereicherte, umfassende und wohl endgültige Biografie, die im Göttinger Verlag Die Werkstatt erschienen ist.
    Der Standard, 19. Mai 2007

    In Zeiten wie diesen neigt der österreichische Fußballfan fast zwangsweise zu Nostalgie. Dies kann sich im Betrachten heroischer Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft manifestieren, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Oder in einem Griff in das Buchregal, wo dann die jüngst erschienene Biographie „Hugo Meisl oder die Erfindung des modernen Fußballs“ stehen sollte. Sie ist nämlich weit mehr als eine reine Verklärung des „Wunderteams“ der 1930er Jahre. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, dass sie auch anhand von Familienrelikten wie alten Ansichtskarten oder Dokumenten eindringlich über das Leben der öffentlichen Person und des privaten Menschen Meisl und seinen Zeitgenossen erzählt.
    Austria Presse Agentur, Juni 2007

    Nach Walther Bensemann würdigt der Verlag Die Werkstatt einen weiteren Pionier des kontinentaleuropäischen Fußballs mit einer ausführlichen Darstellung. Hugo Meisl führte ein faszinierendes Leben, das mit diesem Buch eine würdige und überfällige Darstellung gefunden hat. Das Wiener Stadion sollte den Namen Hugo Meisls tragen.
    Der tödliche Pass, November 2007

    Die Biographie „Hugo Meisl – Die Erfindung des modernen Fußballs“ ist erfreulicherweise außerhalb der Grenzen unseres Staatsgebietes verfasst worden. Rot-weiß-roter Zuckerguss bleibt dem Leser somit erspart. Ein Plus dieses Buchs liegt in der wohl berufsbedingten historischen Genauigkeit der Gebrüder Hafer. Durch die facettenreiche Darstellung seines Lebens erfährt man sowohl eine Menge über die Entwicklung des Fußballs als auch über die allgemeinen Verhältnisse im Mitteleuropa des frühen 20. Jahrhunderts.
    Ballesterer, Juni 2007

    Es gab eine Zeit, da wurde in Österreich der beste Fußball des europäischen Kontinents gespielt. Die österreichische Nationalmannschaft besiegte Anfang der 1930er Jahre reihenweise ihre Gegner, darunter Deutschland in zwei Spielen mit insgesamt 11:0 Toren. Der Mann, der diese allenthalben „Wunderteam“ genannte Mannschaft formte, hieß Hugo Meisl und ist bis heute Österreichs bedeutsamster Fußballstratege. Über Meisl ist nun endlich eine ausführliche Biografie erschienen, die seiner Bedeutung gerecht wird.
    www.salzburg.at, 20. Juni 2007

    Es gab tatsächlich eine Zeit, in der Österreich der Nabel der Fußballwelt war. Anfang der 30er-Jahre war das so genannte Wunderteam das Nonplusultra des europäischen Fußballs. Vater des Erfolgs war Hugo Meisl, der – wie es im Untertitel des Buches heißt – einer der Erfinder des modernen Fußballs gewesen ist. Er machte sich um die Einführung des Profitums in Kontinentaleuropa verdient, so dass es in Österreich seit 1924 die erste Profiliga auf dem europäischen Festland gab. Seine Enkel, die beide Geschichte studierten, haben sich nun daran gemacht, eine ausführliche Biografie über ihren berühmten Vorfahren zu verfassen. Abgerundet durch Originaltexte von Hugo Meisl sowie einen ausführlichen Statistikteil.
    FoutFourTwo, Juni 2007

    Er war ein Wegbereiter des modernen Fußballbetriebs, der auf dem Kontinent den Profi-Fußball einführte und internationale Wettbewerbe organisierte, die als Vorläufer der heutigen Champions League und der Europameisterschaft gelten. Nach dem Krieg geriet Hugo Meisl, dem Österreich so viel zu verdanken hatte, zunehmend in Vergessenheit.
    Umso verdienstvoller ist die Biographie, die die Historiker Andreas und Wolfgang Hafer – beides Enkel Hugo Meisls – jüngst veröffentlicht haben. Die beiden Brüder zeichnen ein faszinierendes, durch gründliche Recherchen fundiertes Portrait dieses Mannes, das mit einer ganzen Reihe von Irrtümern aufräumt. Ihr Buch beschreibt eine große Epoche des Fußballs ebenso spannend wie den Menschen Hugo Meisl, der leidenschaftlich für seinen Sport lebte und dabei gegen zahlreiche, auch antisemitische Vorurteile anzukämpfen hatte.
    Hagalil.com, 14. Juni 2006

    Höchst lesenswert!
    General-Anzeiger, 1. Dezember 2007

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