» Buch Schlappekicker und Himmelsstürmer

Buch Schlappekicker und Himmelsstürmer

nicht mehr lieferbar

Schlappekicker und Himmelsstürmer

Die Geschichte von Eintracht Frankfurt

    • 488 Seiten
    • 17 x 24 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-538-9
    Preis: 26,90€
    3. Auflage 2007

    Die Bibel zur Diva:
    das Europa-taugliche Eintracht-Buch

    Die einstige »Diva der Liga« gibt sich seit einiger Zeit seriös: keine schlagzeilenträchtigen Skandale, keine vorzeitigen Trainerentlassungen. Dennoch herrscht in Frankfurt alles andere als fußballerische Langeweile: Durch den Einzug ins DFB-Pokalfinale 2006 schaffte die Elf endlich wieder die Qualifikation für den Europapokal.
    Ulrich Mathejas Buch gilt seit vielen Jahren als die Bibel der Eintracht-Fans. An Fakten und Anekdoten zur Vereinsgeschichte bleibt es unübertroffen. Das gilt erst recht für die Neuauflage, die nicht nur um die neuere Entwicklung ergänzt wird, sondern auch in den historischen Teilen sowie im statistischen Anhang. »Ich verfüge jetzt über alle Spielaufstellungen der Eintracht-Amateure seit dem Hessenliga-Aufstieg 1969«, meldete uns unlängst der Autor. Auch wenn es Nicht-Fußballer kaum glauben mögen: Fans interessiert so etwas. Brennend.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    1899 bis 1911
    Die Wurzeln der Eintracht
    Wie der Ball in Frankfurt ins Rollen kam
    Einwurf: Walther Bensemann, der Pionier
    Der „Frankfurter Fußball-Club Victoria“
    Die „Frankfurter Kickers“

    1911 bis 1920
    Vom Frankfurter Fußball-Verein zur Eintracht
    Der Hattrick im Nordkreis
    Erster Weltkrieg und Revolutionswirren
    Einwurf: Die „reinliche Scheidung“ zwischen Turnen und Sport

    1920 bis 1933
    Der Weg zurück an die Spitze
    Aller Anfang ist schwer
    Im Schatten des FSV
    Einwurf: Vom Schießstand zur Commerzbank-Arena – Die Geschichte des Frankfurter Stadions
    Die Macht am Main
    Einwurf: Paul Oßwald
    Einwurf: DFB kontra Professionalismus – Der Fall Böhm

    1933 bis 1945
    Zwischen Krieg und Frieden
    Rückschläge in der NS-Zeit
    Einwurf: „Schlappekicker“, „Juddebuwe“ – Die Eintracht und die Nazis
    Einwurf: Die Reichsliga als Instrument der NS-Sportpolitik
    Fußball und totaler Krieg
    Einwurf: Zwischen Parolen und Wirklichkeit – Fußball im Krieg

    1945 bis 1963
    Eintracht in aller Welt
    Heimatlos
    Einwurf: Der Kampf um den „neuen“ Riederwald
    Anschluss an die Spitze
    Einwurf: Pioniere in Europa: Der Messe-Pokal
    Einwurf: Zeichen einer neuen Zeit: Flutlicht
    Einwurf: Die „launische Diva“: Tradition verpflichtet?
    Der Durchbruch zur Spitze
    Einwurf: 28. Juni 1959: Eine Stadt im Endspiel-Fieber
    Einwurf: Interview mit Alfred Pfaff

    1963 bis 1971
    Mittelmaß in der Bundesliga
    Einwurf: Sommerfußball: Intertoto-Runde und Alpenpokal

    1971 bis 1981
    Deutschlands Stolz: der „Grabi“ und der „Holz“
    Einwurf: Eintracht-Trikots: Tradition und Marketing

    1981 bis 1989
    Der Kampf ums Überleben
    Einwurf: Schlachtenbummler, Fans, Hooligans

    1989 bis 1996
    Erfolg macht blind
    Einwurf: Vom Vorzeige-Klub zur Geldvernichtungsmaschine

    1996 bis 2006
    Der lange Weg zurück
    Einwurf: Alexander Schur: Ein Star zum Anfassen
    Einwurf: Interview mit Heribert Bruchhagen
    Einwurf: Über Lokalderbys und die Rivalität zu Offenbach

    Statistik: Die Eintracht 1899-2006

    Lexikon der Eintracht-Spieler
    Die Eintracht in der Meisterschaft
    Nationaler Pokal
    Europapokal
    Die Vorsitzenden und Präsidenten
    Die Trainer
    Die Nationalspieler
    Die ausländischen Spieler der Eintracht
    Jugend, Frauen, Amateure, Reserve, Futsal-Team
    Zuschauer-Statistik seit 1920
    Daten zum Verein
    Literaturverzeichnis
    Fotonachweis
    Der Autor

    Rezensionen

    Die neue Auflage der Eintracht-Bibel – Da ist sie endlich, die neue Auflage der Eintracht-Bibel schlechthin. Tatsächlich gibt es wohl kaum eine von den Daten her so detaillierte Chronik eines so alten Vereins wie Uli Matheja es für die Eintracht geschafft hat. Noch einmal deutlich weiterverbessert hat er das Werk gegenüber der Erstauflage von 1998 – vor allem das Spieler-ABC mit allen bekannten Spielern seit 1899 mit ihren Einsätzen und Toren Saison für Saison und meist zusätzlichen Erleuterungen. Das Erwähnen der relativ wenigen Lücken („es fehlt immer noch der Torschütze vom ersten Oberliga-Heimspiel 1945“) macht erst richtig deutlich, welches Meisterwerk hier vorliegt. Natürlich ist nach wie vor jede Saison mit einem Textbeitrag versehen – absolut lesenswert. Immer wieder erlauben „Einwürfe“ den Blick auf spezielle Themen. Alle Meisterschaftsabschlusstabellen seit 1900, alle Pokalergebnisse und zusätzlich ausgespielte Runden, Nationalspieler.
    Neu u. a. sind viele Informationen zur Zeit des Nationalsozialismus, aber auch ein Interview mit Charly Körbel.
    Wer Eintracht-Fan ist, sollte dieses Buch in jedem Fall bei sich zu Hause haben.
    Fan geht vor – Erste Frankfurter Fanzeitung

    Zeug zum Mythos – Man nennt Eintracht Frankfurt auch die „launische Diva“, und in diesem Fall hat das Schlagwort wohl seine Berechtigung: Die Historie der Eintracht ist voller Überraschungen – guter wie böser. Auch Ulrich Matheja, der jetzt ein immerhin 432 Seiten starkes Buch über den Verein vorgelegt hat, scheint schon im Titel die zwei Gesichter der Eintracht zu benennen: „Schlappekicker und Himmelsstürmer“.
    „Schlappekicker“ nannte man die Eintracht in den 30er-Jahren, weil eine Firma für Hausschuhe (also „Schlappen“) als ihr wichtigster Mäzen auftrat. Der Verein und viele seine Mitglieder waren in der Nazi-Zeit besonders stark von Repressionen betroffen. Diesen Punkt der Eintracht-Geschichte hat der Autor Ulrich Matheja ganz ausführlich berücksichtigt. Auch sonst bietet er eine nahezu lückenlose Darstellung der Geschichte seines Lieblingsvereins.
    Für jeden Spieler der seit dem Gründungsjahr 1899 für die erste Mannschaft der Eintracht auflief, sind die biografischen Daten und die Zahl der Einsätze aufgelistet. Natürlich ist auch die neuere Geschichte der Eintracht ausführlich berücksichtigt. Sie bieten einige Fußballwunder mit dem Zeug zum Mythos, wie der überraschende Aufstieg 2003. Matheja scheut sich auch nicht vor deutlichen Worten in Richtung Vereinsmanagement.
    Bergsträßer Anzeiger

    Die zwei Gesichter der Frankfurter Eintracht könnte man kaum besser beschreiben, als es Ulrich Matheja in seinem Buch über den ersten deutschen Europapokal-Finalisten schon im Titel getan hat: „Schlappekicker und Himmelsstürmer“. Der Autor bietet eine nahezu lückenlose Geschichte seines Lieblingvereins, liefert für jeden Spieler, der seit dem Gründungsjahr 1899 für die Eintracht auflief, die biografischen Daten. Natürlich ist auch die neuere Geschichte des Vereins ausführlich berücksichtigt, wobei er aber auch vor deutlichen Worten in Richtung
    Management nicht zurückschreckt. Die Eintracht-Fans finden in seinem Buch alles, was sie schon immer über ihren Verein wissen wollten. Und alles das, was sie in guten wie in schlechten „Divajahren“ den Verantwortlichen schon längst einmal sagen wollten.
    Donaukurier

    In der Reihe „Große Traditionsvereine“ des Werkstatt-Verlags gibt es ab sofort ein neues Buch über die Eintracht aus Frankfurt. Auf über 430 Seiten wird die bewegte Geschichte der „launischen Diva“ vom Main interessant aufgearbeitet. Darum trägt das Buch auch den Titel der zwei Gesichter des Vereins: „Schlappekicker und Himmelsstürmer“. Autor ist der Journalist und Anhänger der Eintracht Ulrich Matheja.
    „Schlappekicker“ deshalb, weil in den dreißiger Jahren der wichtigste Mäzen der Eintracht ein Schuhfabrikant war. Der Eigentümer dieser Firma war Jude und darum mussten viele Funktionäre und Spieler des Clubs während der Nazi-Zeit auswandern oder wurden in die Konzentrationslager des Hitler-Regimes verschleppt. Dieses Kapitel wird vom Autor ausführlich geschildert. Matheja geht zudem auch sehr detailliert auf die Entstehungsgeschichte des Vereins ein, der zwar 1899 zum ersten Mal in Erscheinung trat, aber da noch nicht Eintracht Frankfurt hieß.
    Das Buch ist nicht nur für Fans der Frankfurter Eintracht lesenswert, sondern zeigt spannend die Geschichte eines deutschen Vereins. Wie in bislang jedem Vereinsbuch des Verlags gibt es auch diesmal wieder einen riesigen Statistikteil. Außerdem sind für jeden Spieler, der seit Gründung im Dress der Adler auflief biographische Daten und die Zahl ihrer Einsätze aufgelistet.
    ka-news.de Karlsruhe

    Die Geschichte von Eintracht Frankfurt Wichtigster Mäzen in den 30er-Jahren eine Firma für Hausschuhe – daher „Schlappenkicker“. Da der Besitzer dieser Firma Jude war, hatte der Verein in der Nazizeit besonders unter Repressalien zu leiden. Das und mehr Hintergründiges wird erzählt. Lückenlose Darstellung der Eintracht. Zum Lesen braucht man Zeit.
    Sport Bild

    Cover herunterladen

    9783895335389.jpg
    844 x 1181 Pixel
    381.06 kiloByte
    herunterladen

    Lesetipps