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Buch Schmeling

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Schmeling

Die Karriere eines Jahrhundertdeutschen

    • 264 Seiten
    • 13,9 x 21,2 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-472-6

    1. Auflage 2005

    Am 28. September 2005 feiert eine Legende ihren 100. Geburtstag: Max Schmeling, einziger deutscher Weltmeister im Schwergewichts-Boxen.
    Schmelings immense Popularität als »Jahrhundertsportler« ist nicht allein durch seine Erfolge im Boxring zu erklären. Den Schlüssel für diesen zeitlosen Ruhm sieht Biograf Martin Krauß in der Propagandastrategie der Nazis, die den Champion erfolgreich zum Volkshelden stilisierten. Sie inszenierten für ihn eine Rolle, die Schmeling, obwohl persönlich kein Anhänger des NS-Regimes, getreulich erfüllte und die nach 1945 weiterwirkte.
    Martin Krauß hat für diese spannende Biografie jahrelang recherchiert. Seine Interesse gilt ebenso dem Sportler Schmeling wie dem Phänomen einer Persönlichkeit, die bei aller Einzigartigkeit doch viel über das Deutschland der dreißiger und vierziger Jahre verrät.

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt

    Vorwort

    »Neger k.o. Wunderbar«
    Politische Reaktionen auf den Sieg über Joe Louis (1936)
    »Sogar mit eigenem Kopf«
    Von Köln nach Berlin und der Aufstieg in Deutschland (1926)
    »Echter Stoiker«
    Deutscher Meister mit europäischen Ambitionen (1927)
    »Paganini, Mussolini«
    Als Halbschwergewichtler in der europäischen Spitze (1928)
    »Hirn gegen Hirn«
    Deutscher Schwergewichtsmeister und Liebling der Boheme (1928)
    »Dollarika«
    Aufbruch in die USA (1928/29)
    »Dunkler, robuster Deutscher«
    Weltmeister gegen Jack Sharkey (1929/30)
    »We wuz robbed«
    Verteidigung und Verlust des WM-Titels (1930-32)
    »Gegen Vollblutjuden«
    NS-Machtübernahme und Niederlage gegen Max Baer (1933)
    »Aus dem Ring gefegt«
    Hochzeit mit Anny Ondra und boxerische Krise (1933/34)
    »Boxweltmacht«
    Aufbaukämpfe in Deutschland und Festhalten
    am jüdischen Manager (1935)
    »Was kostet Baer?«
    Pläne für eine Weltmeisterschaft in Amsterdam (1935)
    »Garantieren korrekten Verlauf«
    Botschafter für die Olympischen Spiele in Berlin (1936)

    »I’ve zeen zomezing«
    Vor dem ersten Kampf gegen Joe Louis (1936)
    »Kuh tötet Metzger«
    Sieg über Joe Louis (1936)
    »Ein Horrido, ein Weidmannsheil«
    Nach dem Sieg über Joe Louis (1936)
    »Stellt sich aus Feigheit nicht«
    Phantomkampf um die Weltmeisterschaft (1936/37)
    »Weltmeister Europas«
    Deutsches Bemühen um eine Gegenweltmeisterschaft (1937)
    »Lehmgesicht aus Alabama«
    Vorbereitung auf den zweiten Kampf gegen Joe Louis (1938)
    »Steh auf! Steh auf!«
    Niederlage gegen Joe Louis (1938)
    »Unser Ton wohl zu frei«
    Die Nazis und der Boxer nach der Niederlage gegen Joe Louis (1938)
    »A Mensch among Menschen«
    Rettung jüdischer Jugendlicher in der »Reichskristallnacht« (1938/39)
    »Anständiger, braver Junge«
    Für die Luftwaffe im Krieg (1939-41)
    »Just another Kraut«
    Truppenbetreuer und Diplomat (1942-44)
    »Rote Flut«
    Kriegsende und schwieriger Neuanfang (1945/46)
    »Treue Gefolgschaft«
    Comeback am 42. Geburtstag (1947/48)
    »Lass gut sein«
    Nerz- und Tabakanbau und eine Versöhnungsreise
    nach Amerika (1949-56)
    »Unser Engel«
    Erfolg mit Coca-Cola (1956-89)
    »Im Felde des Normalen«
    Der gute Mensch von Hollenstedt und
    andere Wahrnehmungen (1990 bis 2005)

    Anhang
    Kampfrekord
    Ausgewählte Literatur
    Personenregister
    Der Autor

    Rezensionen

    Eine fesselnde Lektüre.
    DIE WELT

    Eine spannende, kritische Hommage.
    SPIEGEL ONLINE

    Eine gelungene Biographie des deutschen Idols.
    Sportbild

    Der Autor zeichnet mit hoch interessanten, zum Teil unveröffentlichten Details die Boxkarriere, vor allem aber das Leben Max Schmelings nach. Nicht ohne kritische Untertöne wird seine widersprüchliche Rolle in der NS-Zeit nachgegangen.
    Neues Deutschland

    Mit seinem Sieg über Joe Luis wird Max Schmeling 1936 weltberühmt. Krauß zeichnet die Karriere des „Jahrhundertdeutschen“ nach, übergeht auch herbe Niederlagen nicht. – Stark.
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    Von allen Schmeling-Biografien stammt die beste von Martin Krauß. Er zählt zu den Schreibern, die Sport nicht isoliert, sondern im historisch-gesellschaftlichen Kontext betrachten. Und Schmelings Lebenslauf ist für diese Technik geradezu prototypisch. Denn darin spiegeln sich Epochen deutscher Geschichte.
    Die Welt

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