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Buch Marathon

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Marathon

Ein Laufbuch in 42,195 Kapiteln

    • 320 Seiten
    • 13,9 x 21,2 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-464-1

    1. Auflage 2004

    Vor 2.500 Jahren, anno 490 v. Chr., rannte ein gewisser Pheidippides der Legende zufolge von Marathon nach Athen und sank bei seiner Ankunft tot in den Straßenstaub. Diese Überlieferung begründete einen Mythos.
    Das Buch schildert die vielfältigen Facetten des Marathons: den Weg von der Extremdisziplin weniger „Verrückter“ bis zum Massenphänomen von heute, seine historischen Ursprünge, die bekanntesten Läufer/innen, die legendärsten Strecken. Am Beispiel populärer Veranstaltungen wie Berlin-Marathon, Rennsteiglauf oder New-York-Marathon spüren die Autoren den Aspekten von Langstreckenlauf und Zeitgeist nach, geben hilfreiche Tipps zur Praxis („Marathon mit dem Babyjogger“) und beantworten letzte Fragen („Stärkt Laufen die Manneskraft?“).
    „Marathon“ ist ein informatives und unterhaltsames Lesebuch, das 1995 erstmals bei rororo erschien, dort mehrere Auflagen erlebte und nun – komplett überarbeitet und mit vielen neuen Beiträgen – bei uns „anläuft“. Geblieben ist die Zahl der Kapitel: 42,195.

    Rezensionen

    Bücher zum Thema Marathon gibt es viel. Ein Laufbuch der ganz anderen Art kommt aus dem Verlag Die Werkstatt. Hier gibt es keine Trainingspläne, keine Tempotabellen, Laufanalysen oder Stretchingübungen.
    Im Vordergrund stehen die Lust am Laufen und die Lust am Lesen. In 42,195 Kapiteln beschreibt das Autorenteam die Entwicklung des Marathons vom einsamen Kriegsboten Pheidippides bis zu den Weltrekorden von Paul und Paula, die zusammen mit 30 000 anderen Läufern auf der Strecke waren.
    Natürlich werden die Heroen des Langlaufes gewürdigt, von Abebe Bikila bis Emil Zatopek.
    Streckenbeschreibungen der berühmtesten Läufe in Boston, New York und Berlin fehlen genau so wenig wie ein Ausflug in die Ultramarathonszene mit dem Rennsteig, Biel und dem Marathon des Sables.
    Doch dass es hier nicht um ein trockenes Sachbuch geht, verraten schon die Überschriften der einzelnen Kapitel: „vom Waldschrat zum Cityhopper“, „als die Enten laufen lernten“ (satirischer Titel zum Kapitel Frauenlanglauf), „vom Elend eines Laufrekonvaleszenten“, „Nike, adidas und der Krieg der Schuhe“ und besonders schön: „Ohne mich! Warum ich niemals einen Marathon laufen werde!“.
    Äußerst umfangreich, aber immer mit einem Augenzwinkern, werden alle Facetten des Marathonlaufes belichtet. Hier kommen alle Liebhaber des langen Laufens auf ihre Kosten. Aber auch für Leseratten, die sich für Sport interessieren, aber noch nicht die Laufschuhe geschnürt haben, ist hier viel Lesespaß garantiert. Und so mancher mag ihr vielleicht erliegen, der Faszination Marathonlauf.
    Fazit: unbedingt lesenswert!
    Laufreport

    42,195 Marathon-Kapitel – Das Buch schildert die vielfältigen Facetten des Marathons: den Weg von der Extremdisziplin weniger „Verrückter“ bis zum Massenphänomen von heute, seine historischen Ursprünge, die bekanntesten Läufer/innen, die lengendärsten Strecken. Am Beispiel populärer Veranstaltungen wie Berlin- oder New York-Marathon spüren die Autoren den Aspekten von Langstreckenlauf und Zeitgeist nach, geben hilfreiche Tipps zur Praxis und beantworten viele Fragen.
    Aber nicht nur die Laufklassiker, auch Ultraläufe von über 100 km und mehr finden ihren Platz. „Marathon“ ist ein informatives und unterhaltsames Lesebuch, das 1995 erstmals bei rororo erschienen dort mehrere Auflagen erlebte und nun – komplett überarbeitet und mit vielen neuen Beiträgen – im Verlag „Die Werksatt“
    erscheint. Geblieben ist die Zahl der Kapitel: 42,195.
    Laufsport Magazin, Österreich:

    Auf dem Everest des kleinen Mannes – Der Marathon gilt als Mount Everest des kleinen Mannes, und wie der Himalaja werden auch die Parcours der Stadtläufe seit einigen Jahren von Glücksrittern überrannt. Dabei hat der Marathon gegenüber dem Mount Everest nicht zu unterschätzende Vorteile: Er liegt dank den sich laufend vermehrenden Veranstaltungen für jeden und jede vor der Haustür. Und es ist trotz der schier unvorstellbaren Streckenlänge von 42,195 Kilometern und den mit ihm assoziierten mythischen Qualen für Hinz und Kunz zu bewältigen. Allein in Deutschland soll es nach seriösen Schätzungen 16 Millionen Hobbyläufer geben.
    Sie können aus ihrer Heimat aus über 150 und weltweit aus Tausenden von Marathons auswählen. Der Langstreckenlauf hat sich in den vergangenen Jahren, wie das „Wall Street Journal“ schreibt, wie Fußpilz verbreitet.
    Fast ebenso epidemisch wächst die Zahl der Laufbücher. Eines der neusten Werke nennt sich schlicht „Marathon“ und macht sich zur Aufgabe, das Phänomen des Langstreckenlaufes in exakt 42,195 Kapiteln abzuhandeln. Verfasst hat es ein Autorenkollektiv, das Inhalt und Form immer wieder in laufenden Redaktionssitzungen besprach – unterwegs auf Joggingstrecken in Bonn, Berlin und Hamburg.
    Das spürt man bei der Lektüre. Hier schauen Leute, die ihre Materie aus direkter Anschauung kennen, aber sie tun es nicht mit der Herablassung des Professionals,sondern mit der Hingabe des Amateurs. Was Tiefgang aber keinesfalls ausschließt.
    Das Buch fängt dort an, wo das Laufen wehtut. Jenseits von Kilometer 37 schleppt sich ein einsamer Marathonmann und stellt sich so manche Frage über sein Tun. Daraus entwickelt sich eine Läuferbiografie, und diese wird eingebettet in die Geschichte des Laufens als Volkssport. Das ist eine der Stärken des Buches: Es vermittelt persönliche Anschauung und bettet diese in größere Zusammenhänge ein.Dazu gehören die Entstehungsmythen und die großen Figuren des Langstreckenlaufs. So entsteht ein Universum, dem sich auch der laufende Leser zugehörig fühlt.
    NZZ-Neue Zürcher Zeitung

    Dieses Buch ist nicht der x-te Ratgeber zum Thema Marathon. Es beinhaltet keine Trainings- oder Ernährungspläne. Als Lesebuch ist es aber eine gute Ergänzung zum Angebot. So viele differenzierte, auch kritische Betrachtungen zum Marathon
    und seinem Boom gab es gebündelt noch nicht.
    Fazit: Viele neue Gedanken zum Thema. Lesenswert.
    Rheinische Post, Düsseldorf

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