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Buch Altona 93

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Altona 93

111 Ligajahre im Auf und Ab

    • 336 Seiten
    • 17 x 24 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-89533-437-5

    1. Auflage 2003

    Altona 93 – der Name ist verbunden mit großer deutscher und Hamburger Fußballgeschichte.
    Der Verein war 1900 Gründungsmitglied des DFB – er zählte damals zu den zehn großen Vereinen in Deutschland, er trug als einer der ersten Vereine Spiele gegen ausländische Mannschaften aus und Altona 93 hatte mit
    Adolf Jäger eine der ersten großen charismatischen Spielerpersönlichkeiten Deutschlands in seinen Reihen.
    Davon handelt das Buch, aber auch von den erfolgreichen Jahren in der Oberliga Nord, von den packenden Fußball-Duellen vor „ausverkauften Häusern“ gegen den HSV, St. Pauli, Holstein Kiel …
    Zur Vereinsgeschichte gehört auch der Abschied vom Spitzenfußball, eingeleitet 1963 mit der Nichtqualifikation zur neuen Bundesliga. Heute versucht der Verein sich im oberen Amateur-Bereich zu etablieren.
    Norbert Carsten hat ein großes Buch vorgelegt über einen ehemals Großen des deutschen Fußballs.

    Inhaltsverzeichnis

    Einstimmung
    Altona 93
    Altona 93, 111 Jahre Ligafußball im Auf und Ab
    Wissen Sie es?
    Altona 93 aktuell

    Kapitel 1: 1893 – 1907
    Gründerjahre, Erste Erfolge
    Gründung 1893, schon 1898 Hamburger Meister, entblößte Knie
    1898/99 und 1899/1900: Jeweils wieder Meister von Groß-Hamburg,
    Auswahlspieler, unter 12 Sekunden
    1900/01 und 1901/02: Mannschaftsumbruch, Spiele in Holland,
    Prag und Aalborg, Sportverein verboten
    1902/03: Spitze in Deutschland, Meister von Groß-Hamburg und Halbfinale
    in der ersten deutschen Fußballmeisterschaft, gezwirbelte Schnurrbärte
    1903/04 – 1906/07: In Hamburg dreimal Zweiter, einmal Dritter,
    wahre Ovationen

    Zeitzeugnis 1905, Altona 93 – Britannia

    Kapitel 2: 1907 – 1918
    Eine große Mannschaft um Adolf Jäger
    1907/08: Freundschaftsspiele, Adolf Jäger tritt in den AFC ein und bestreitet
    sein erstes Länderspiel, eine Eisenbahnfahrt
    1908/09: Altona 93 pachtet heutige Adolf-Jäger-Kampfbahn, erreicht
    das Halbfinale in Deutschland, wird erstmalig Norddeutscher Meister,
    wird erneut Groß-Hamburger Meister, Hotel Kaiserhof

    Zeitzeugnis 1909, Altona 93 – Eintracht Braunschweig
    Zeitzeugnis 1909, Adolf Jäger berichtet über das
    Länderspiel England – Deutschland

    1909/10: Meister von Groß-Hamburg, Niederlage im Halbfinale um die
    norddeutsche Meisterschaft, Soldat Adolf Jäger ohne Freigabe, Entkleidung
    1910/11: Meister von Groß-Hamburg, im Halbfinale um die norddeutsche
    Meisterschaft, Karl Hanssen zweiter Nationalspieler des AFC, Walzerklänge
    1911/12: Zum 8. Mal Meister von Groß-Hamburg, erneut im Halbfinale um die
    norddeutsche Meisterschaft, Platzmodernisierung, Seine Königliche Hoheit
    1912/13: Verlust der Groß-Hamburger Meisterschaft am grünen Tisch,
    gegen deutsche und englische Meister, Maus im Speck
    1913/14: Norddeutscher Fußballmeister in der erstmaligen Norddeutschen Liga,
    Viertelfinale in Deutschland, für Schüler schulfrei
    Zeitzeugnis 1914, Vereinszeitung über Kriegsschicksale der Ligaspieler
    1914/15 – 1917/18: Der 1. Weltkrieg zerbricht eine überragende Ligamannschaft,
    1917 Groß-Hamburger Meister und im Halbfinale um die norddeutsche
    Meisterschaft, Senatskarosse, für Kaiser und Reich

    Kapitel 3: 1918 – 1932
    Neuanfang und Meisterjahre
    1918/19: Nach Kriegsende und Revolution Zweiter in Groß-Hamburg, als erster
    deutscher Verein Botschafter im Ausland, Kammersängerin Claire
    1919/20: Für zwei Jahre VfL Altona, erste internationale Spiele in Norddeutschland,
    herausragende Privatspiele, Zuschlag für Stuhlkarten
    1920/21: In der Spitze Norddeutschlands, bedeutende Freundschaftsspiele,
    Vorortsbahn und Zentralbahn

    Zeitgeschichte: Adolf Jäger, einmal fast ohne Fußball

    1921/22: Einweihung des eigenen Großplatzes vor 16.000, Trainer aus England,
    weiter große Erfolge in Freundschaftsspielen, quietschendes Grammophon
    1922/23: Große Privatspiele, Elbekreis-Meisterschaft knapp verpasst,
    zertretene Lackspitzen
    1923/24: Wieder nur Zweiter im Elbekreis, Erfolge gegen deutsche Spitzenklasse,
    ein Auto für den Wechsel
    1924/25: Hamburger Meister, Zweiter in Norddeutschland, Viertelfinale in
    Deutschland, Doktor-Scheitel

    Zeitzeugnis 1925, Altona 93 – Hertha BSC

    1925/26: Fünfter in Norddeutschland, Großstadtleben
    1926/27: Sechster Platz in Norddeutschland; Adolf Jäger anlässlich seines
    50. Spiels für Norddeutschland im Mittelpunkt, Metallgießer
    1927/28: Seit langem kein Teilnehmer an der Norddeutschen Meisterschaft,
    Torwart Wentorf bei der Olympiade in Amsterdam, Maiausflug

    30 AFC-Spieler in der Nordauswahl

    1928/29: Wirrwarr um Austragungsmodus, Altona 93 Vierter in
    Norddeutschland, Schokoladen-Fabrik
    1929/30: Unter den letzten Acht in Norddeutschland, Auswahlspieler, wenig Luft
    1930/31: Erneut unter den letzten Acht in Norddeutschland, radaulustige Elemente
    1931/32: Dritter in Norddeutschland, Begeisterung in Amsterdam, zur
    Kraftentfaltung aufpeitschen

    Zeitzeugnis 1931, Altona 93 – HSV
    Kapitel 4: 1932 – 1945
    Im „Dritten Reich“ in der Gauliga
    1932/33: Hamburger Meister, Fünfter in Norddeutschland, Sperre wegen
    Spielerziehung, 8.247 Tageswerke
    1933/34: In der Gauliga immer erste Klasse, Auflösung des Betriebssports,
    schlafende Katastrophe
    1934/35- 1935/36: Mittelplatz in der Gauliga, Sportgroschen
    1936/37: Eingemeindung in Hamburg, große Zeichnung

    Zeitzeugnis 1937, Altona 93 – Holstein Kiel

    1937/38: Fusion mit Borussia Bahrenfeld, Mitschnitt im Radio
    1938/39 – 1940/41: Mittelmaß in der Gauliga, umgezogen am Platz
    1941/42 – 1944/45: Grauer Alltag in der Gauliga, südspanische Formen

    Zeitzeugnis 1942 – 1944, Feldpostbriefe der Ligaspieler

    Kapitel 5: 1945 – 1952
    Neuanfang mit großen Kulissen
    1945/46: Erfolgreicher Start in Trümmern, unter den ersten Acht in
    Norddeutschland, Bombentrichterwasser
    1946/47: Von den Großen Letzter, erstmalig nach über 50 Jahren nicht für
    die 1. Liga qualifiziert, bessere Kalorien
    1947/48: Souveräner Meister, aber verpasster Aufstieg, Sein oder Nichtsein
    1948/49: Hohe Erwartungen werden enttäuscht, statt Meister nur Vierter, 2 im Toto
    1949/50: Meister ohne Heimspiel und Aufstieg, Verbrüderungsszenen

    Zeitgeschichte: Gespräch mit Ligaspielern über die Zeit 1940 – 1971

    1950/51: Spielstarke Mannschaft, aber Abstieg aus der 1. Liga als Drittletzter
    aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, Trinke ihn mäßig
    1951/52: In der Amateurliga (2. Liga) durchschnittlich 4.700 Zuschauer pro
    Spiel, Wiederaufstieg in die 1. Liga, à la Herberger

    Kapitel 6: 1952 – 1963
    In der Oberliga Nord
    1952/53: Als Neuling fast in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft, 11.000
    Zuschauer pro Spiel, Fernsehen und UKW
    1953/54: Dritter in Norddeutschland, AFC-Spiele in voller Länge im Fernsehen,
    Lipphardt’s Sportprogramm

    Zeitzeugnis 1954, HSV – Altona 93

    1954/55: Im Halbfinale des DFB-Pokals, Vierter in Norddeutschland, Madrid

    Zeitzeugnis 1955: Karlsruher SC – Altona 93
    1955/56: Überraschend zeitweise in Abstiegsgefahr, zwei Siege gegen HSV,
    Sondertriebwagen
    1956/57: Lange ungeschlagen, 27.000 Zuschauer gegen HSV, Hagenbeck 198
    1957/58: Dritter in Norddeutschland, im Viertelfinale des
    DFB-Pokals, DM 3.000.–
    1958/59: Über Wochen Tabellenführer der 1. Liga, Knapp 40.000 Zuschauer in zwei
    HSV-Spielen, Tribünenüberdachung, arbeitslos

    Zeitzeugnis 1958, Altona 93 – Werder Bremen

    1959/60: Zeitweise in Abstiegsgefahr, Bundesliga, unter das Netz
    1960/61: Lange Hoffnung auf Platz 2, Flutlichteinweihung im Volksparkstadion,
    Goldmedaille

    Bilanz Altona 93 – HSV

    1961/62: Mittelplatz in der 1. Liga, Im Achtelfinale des DFB-Pokals,
    Klaus Stürmer
    1962/63: Abstieg und Aufstieg in einer Saison, letzte Erstligasaison, Peterwagen

    Oberligastatistik

    Kapitel 7: 1963 – 1968
    Nur noch 2. Liga, Regionalligajahre
    1963/64: Monatelang Tabellenführer, fast in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga

    Rezensionen

    So besticht das Werk „111 Ligajahre im Auf und Ab“ durch eine Fülle an Informationen sowohl zu den Gründerjahren, in denen der AFC zum deutschen Fußball-Adel zählte, als auch zu den ruhmreichen 50er und 60er Jahren. ... Spitze: die vielen historischen Fotos und der ausführliche Statistik-Anhang. Ex-Nationalspieler Adolf Jäger, der große Sohn des Vereins, wäre stolz auf dieses Werk gewesen.
    OstfriesenZeitung

    Dass es sich durchaus lohnt, dass Altona 93-Buch zu lesen, weiß jeder, der mal einen Blick hinein geworfen hat. Denn tiefere Einblicke in die Geschichte eines Vereins kann man nicht bekommen. Es ist, als sei man die letzten 111 Jahre dabei gewesen.
    Sport-Mikrofon

    Die Altonaer Fußballbibel ist eine wahre Fundgrube für Fußball-Nostalgiker. Jede Spielzeit seit dem Gründungsjahr 1893 wird mit dazugehöriger Statistik aufgelistet, Interviews mit Zeitzeugen, Porträts und aktuelle Infos ergänzen die Chronik.
    Die Welt

    Norbert Carsten hat ein großes Buch vorgelegt über einen ehemals Großen des deutschen Fußballs.
    Elmshorner Nachrichten

    Na, das wurde ja dann auch mal Zeit, dass der andere interessante und sympathische Hamburger Stadtteilverein in der Buch- Reihe „Große Traditionsvereine“ aus dem Werkstatt Verlag seine Würdigung erhält. ... schenkt uns das Werk wahren Lesegenuss: Anekdote folgt auf Anekdote, sportliche wie menschliche oder gar politische Geschichten werden mit Einfühlungsvermögen, Akribie, profundem Basiswissen, Humor und gut lesbarer Schreibe immer interessant erzählt, und die vielen historischen Aufnahmen machen beim Durchblättern allein schon Freude genug. Autor Norbert Carsten, das merkt man in jeder Zeile, ist ein absoluter Insider. ... Wie auch immer: Das Buch über den AFC ist für mindestens jeden Hamburger Fußballfan Pflichtlektüre und sollte bei den Weihnachtseinkäufen für die Neffen und Nichten oder auf dem Wunschzettel für die Omi auf keinen Fall fehlen. Sympathisch übrigens, dass der Autor eventuelle Überschüsse in den Ligafußball seines Vereins pumpen will.
    Übersteiger

    Seit Jahren glänzt der Verlag „Die Werkstatt“ in Göttingen mit qualitativ hochwertigen Fußball-Vereinsbüchern. „Altona 93 – 111 Ligajahre im Auf und Ab“ ist speziell Nostalgikern wärmstens zu empfehlen. Geschichten aus Zeiten, da bei Punktspielen wahre Völkerwanderungen Richtung Adolf-Jäger-Kampfbahn zu beobachten waren, Straßen und Vorortbahnen immer neue Menschenmassen herantransportierten. Sogar Sepp Herberger, erfahren wir staunend, besuchte häufig Spiele von Altona 93. Ergötzlich auch die zum Teil hundert Jahre alten Fotografien. Ein starkes Buch.
    Die Welt

    Sensationell und spannend, nannten die ehemaligen Fußball-Ligaspieler aus großen Zeiten das neu erschienene Buch: „Altona 93 – 111 Ligajahre“. Das von Norbert Carsten in fleißiger und umfangreicher Kleinarbeit recherchierte Buch enthält nicht nur alle Highlights aus der grossen Zeit des AFC, sondern ist gewissermaßen auch ein Nachschlagewerk über den Hamburger Fußball, denn Altona 93 gehörte Jahrzehnte lang zu den Großen im Hamburger Fußball.
    Luruper Nachrichten

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