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Buch Göttingen im Luftkrieg

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Göttingen im Luftkrieg

1935-1945

    • 96 Seiten
    • 13,9 x 21,2 cm
    • Hardcover
    ISBN: 978-3-89533-424-5
    Preis: 9,90€
    1. Auflage 2003

    Mehr als 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es eine breite Debatte über die Bombenangriffe auf deutsche Städte; der Informationsbedarf ist groß. Dieses Buch bietet erstmals eine geschlossene Darstellung über die Region Göttingen im Luftkrieg.
    Im Vergleich zu anderen Städten blieb Göttingen zwar weitgehend von schweren Zerstörungen verschont, die Bevölkerung hatte dennoch jahrelang unter den Auswirkungen des Luftkriegs zu leiden.
    Von den umfangreichen Luftschutzvorbereitungen bis hin zu den Bombenangriffen selbst werden die Jahre zwischen 1935 und dem Kriegsende 1945 geschildert. Dazu kommt eine Darstellung der militärischen Einrichtungen, vor allem des ehemaligen Göttinger Fliegerhorstes.
    Grundlage des Buches sind Tagebuchaufzeichnungen, Berichte aus Zeitungen, Informationen von Zeitzeugen und andere Quellen über die Zeit der NS- Herrschaft. Mit diesem Stück Alltagsgeschichte beleuchtet Martin Heinzelmann eine weitere Facette des „Dritten Reiches“.

    Inhaltsverzeichnis

    I. Einleitung

    II. Die Stadt im Luftkrieg
    1. Luftschutzübungen und Bunkerbau – die Vorkriegsjahre
    2. Fliegeralarm und Flugblätter – die ersten Kriegsjahre
    3. Luftkämpfe und Evakuierte – der Krieg rückt näher
    4. Bomber und Tiefflieger – die große Katastrophe bleibt aus

    III. Militärische Einrichtungen in Göttingen – der Fliegerhorst
    1. Der Fliegerhorst – Bau und Betrieb
    2. Die Aerodynamische Versuchsanstalt (AVA) – Forschung an „Wunderwaffen“
    3. Das Luftwaffenzeugamt und sein geheimes Lager im Börltal
    4. Die Muna der Luftwaffe in Lenglern

    IV. Schlussbemerkung

    V. Anhang
    1. Verzeichnis der Anmerkungen
    2. Verzeichnis der Abbildungen
    3. Quellen- und Literaturverzeichnis
    Über den Autor

    Rezensionen

    Verdunkelung und Sirenengeheul (von Heidi Niemann).
    Vor 58 Jahren, am 8. Mai 1945, war der Zweite Weltkrieg zu Ende. In Göttingen hatten die Kampfhandlungen bereits einen Monat früher aufgehört: Am 8. April wurde die Stadt der US-Armee übergeben. Die Universitätsstadt war von schweren Zerstörungen weitgehend verschont geblieben. Doch auch Göttingen war von Bombenangriffen betroffen. Eine neue Studie von Martin Heinzelmann „Göttingen im Luftkrieg 1933-1945“ zeigt, wie die Bevölkerung unter den Auswirkungen des Luftkriegs zu leiden hatte. Der Autor schildert nicht nur die „technische“ Seite dieser Facette des Krieges, sondern zeigt auch, wie der Bombenkrieg immer mehr den Alltag der Menschen bestimmte. Martin Heinzelmann, langjähriger Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt Göttingen, beginnt seine Darstellung nicht mit dem Kriegsbeginn, sondern setzt früher an. Parallel zur militärischen Aufrüstung bereiteten die Nationalsozialisten die Bevölkerung auf geplante Kriege vor. . .
    HNA SüdNiedersachsen

    Neue Studie über den Luftkrieg in Göttingen vorgelegt. Auch wenn Göttingen weitgehend verschont wurde, hat doch der Luftkrieg das Leben seiner Bewohner in vielfältiger Weise bestimmt, lautet das Fazit des Autors in seinem Werk „Göttingen im Luftkrieg 1933-1945“. . . . Heinzelmann, langjähriger Mitarbeiter der Göttinger Geschichtswerkstatt, trägt jedoch nicht nur die Daten und Fakten über die Angriffe auf Göttingen zusammen. Berichte und Tagebucheintragungen einzelner Göttinger machen das Erleben des Kriegsgeschehens hoch am Himmel, die Ängste angesichts der Bomberschwärme plastisch. Eingebettet ist die Darstellung des Luftkrieges in den Kontext der Militarisierung Göttingens unter dem Nationalsozialismus.
    Göttinger Tageblatt

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