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Buch Der BVB in der NS-Zeit

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Der BVB in der NS-Zeit

    • 192 Seiten
    • 13,9 x 21,2 cm
    • Hardcover
    • Mit einem Vorwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder, zahlreiche Fotos
    ISBN: 978-3-89533-363-7

    1. Auflage 2002

    Als erster namhafter Fußballklub ließ Borussia Dortmund untersuchen, wie die nationalsozialistische Zeit in das Vereinsleben eingriff. Das Buch des BVB-Archivars und Stadtpressesprechers Gerd Kolbe schildert eindringlich den Alltag unter dem NS-Regime, die mörderischen Repressalien ebenso wie die Solidarität der „Vereinsfamilie“. Im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt, erfuhr die Studie eine bundesweite Resonanz. Die WAZ schrieb: „Ausführliche Interviews mit Zeitzeugen jener finsteren Jahre gewähren dem Leser einen anschaulichen Blick in das Vereinsleben des aufstrebenden Klubs, der trotz Gleichschaltung darauf verzichtete, den berüchtigten Arier-Paragrafen in die Satzung aufzunehmen.“

    Inhaltsverzeichnis

    Geleitworte
    Bundeskanzler Gerhard Schröder
    Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
    Dr. Gerd Niebaum, Präsident des BV Borussia 09

    Vorwort

    Kapitel 1
    Dortmund und der Nationalsozialismus

    Kapitel 2
    Entwicklungen im deutschen Sport

    Kapitel 3
    Der BVB 1933 bis 1945
    Interview mit Peter Paul Elisko
    Interview mit Heinz Schlüter
    Interview mit Hedwig (Hetti) Trautmann
    Interview mit Irmbert Kistner

    Kapitel 4
    Zwischen Anpassung und Widerborstigkeit
    I.II Der angepasste BVB
    II.I Der BVB als Opfer – Männer des Widerstandes
    III. Der widerborstige BVB
    Interview mit Egon Pentrup (1980)
    Interview mit Gerhard Busse
    Interview mit den Brüdern Röhr
    Der Streit um die „Weiße Wiese“

    Kapitel 5
    Die sportliche Entwicklung des BVB in der NS-Zeit
    Die sportlichen Höhepunkte der Spielzeiten 1932/33 bis 1944
    August Lenz, Borussias erster Nationalspieler
    Interview mit Erich Trapp
    Interview mit Paul Göbel (2001)

    Kapitel 6
    Resümee: Der BVB und die Nazis

    Quellen
    Der Autor

    Rezensionen

    Beispielhaft stellt sich Borussia Dortmund als erster Bundesligist der Vereinsgeschichte in der NS-Zeit... Sie ist gefällig geschrieben, genau (soweit Zeugen und Archiv das zulassen) und hält – immerhin ist der Autor bekennender Fan – bemerkenswert die Distanz. Wer also ein Werk zwischen raunender Rechtfertigung und informiertem Nichtwissen erwartet, wird enttäuscht... Das Faszinierende an dieser Studie ist, dass sie sehr viel über den Alltag in einer Diktatur erzählt. Der ist ja nicht nur Schwarz und Weiß, sondern besteht aus vielen Kompromissen, aus oft skurilen Allianzen...
    ..., zu Kitsch oder Klitterung hält er aber stets sichere Entfernung und skizziert zugleich präzise, was den BVB-Mythos im Kern (und im Klischee vom Ruhrpottmenschen) bis heute ausmacht.
    Frankfurter Rundschau

    Kolbe, Angestellter der Stadt Dortmund, hat ein Tabuthema angepackt: Die Geschichte eines Fußballvereins im Nationalsozialismus... Herausgekommen ist ein schonungsloses, mit zahlreichen Originalbildern gespicktes Dokument über einen Verein, das Respekt und Anerkennung verdient... Anderen Vereienen sei eine ebenso schonungslose Aufbereitung ihrer Vereinsgeschichte ans Herz gelegt. Nicht nur für Bibliotheken im Ruhrgebiet.
    ekz-Informationsdienst

    Das Buch ist eines der ersten überhaupt zur Vereinsgeschichte eines Fussballklubs in der Zeit des Nationalsozialismus.
    Tages-Anzeiger, Zürich

    Mit dem Buch „Der BVB in der NS-Zeit“ von Autor Gerd Kolbe hat sich Borussia Dortmund als erster Bundesliga-Club an ein äußerst brisantes Thema herangewagt. Beleuchtet wird die Vereins-Epoche von 1933 bis 1945. Dortmunds Stadtsprecher Gerd Kolbe, von 1976 bis 1981 Pressesprecher bei den Borussen, wälzte sowohl sein prall gefülltes Privat- Archiv, recherchierte aber auch Aufzeichnungen und Dokumente aus der Kriegszeit. Außerdem führte er Interviews mit Zeitzeugen, die interessante Details rund um den BVB 09 liefern konnten. 30 bisher unveröffentliche Fotos und zahlreiche „geheime“ Dokumente werden dem Leser im interessanten Nachschlagewerk zugänglich gemacht.
    Reviersport

    Als erster Verein der Fußball-Bundesliga hat der BVB für eine umfangreiche Aufarbeitung der Vereinsepoche zwischen 1933 und 1945 die Archive geöffnet.
    Westfalenspiegel

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