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Buch Fieberwahn

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Fieberwahn

Wie der Fußball seine Basis verkauft

    • 192 Seiten
    • 13,5 x 21,5 cm
    • Paperback
    ISBN: 978-3-7307-0350-2

    1. Auflage 2017

    Volksport Nr. 1: zu Tode vermarktet?

    Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga, wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt.

    Leseprobe

    Rezensionen

    Ein starkes Zeitdokument. Wenn wir es in ein paar Jahren wieder hervorholen, wird man daraus ablesen können, was viele Fußballfans im Jahr 2017 aufgewühlt hat.
    (11 Freunde)

    Christoph Ruf liefert eine Bestandsaufnahme einer vom Profisport verursachten Krise des Fußballs, die von den Akteuren noch nicht wahrgenommen oder geleugnet wird. Ruf weckt aber mit seinen zahlreichen Ortsbesuchen auch Hoffnung.
    (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

    Christoph Ruf hat Zeit seiner journalistischen Karriere noch nie im Verdacht gestanden, den Mächtigen nach dem Mund zu reden. Der ganz bestimmt nicht angepasste Karlsruher kennt sich in der bundesdeutschen Fanszene so gut aus wie kein anderer Reporter. Ruf beschreibt die Gefahren einer „totalen Durchkapitalisierung des Fußballs, eines Wachstumsmarkts, der auch angesichts der europäischen Nullzinspolitik als Kapitalanlage hochinteressant“ sei. Er beklagt in einer dichten Argumentation zum Thema 50-plus-eins-Regel, dass es der DFB im Fall RB Leipzig nicht geschafft habe, „seine eigenen Regeln durchzusetzen“
    (Frankfurter Rundschau)

    In "Fieberwahn – Wie der Fußball seine Basis verkauft" legt der Sportjournalist den Finger in die Wunde: Die Kommerzialisierung, die seelenlose Hochglanzwelt, die unverstandenen Fans, der Drang und Druck neue Märkte zu erobern, um im Fußballbusiness nicht den Anschluss zu verlieren, um dann das Auseinanderklaffen in eine Zweiklassengesellschaft weiter zu zementieren. … Er seziert die Entwicklungen, erzählt in 17 ausführlich recherchierten Themenabschnitten, was schief läuft, ohne schwarz-weiß zu malen und einen einzigen Schuldigen dabei auszumachen.
    (Deutschlandfunk)

    Was Rufs „Fieberwahn“ wohltuend von allen anderen Publikationen zum Thema Fußball, Fans, Kommerz, Ultras und Co. abhebt, ist, dass er weitgehend darauf verzichtet, wild herumzumoralisieren. Sein Stil ist journalistisch nüchtern und ausgewogen. Ruf zeichnet ein präzises Bild des Status Quo, legt Finger in Wunden, zeigt mögliche Gefahren auf. Das tut er konsequent und auf eine Art und Weise, die spüren lässt, wie sehr ihm der Fußball als solcher am Herzen liegt. Ruf ist kein unverbesserlicher Romantiker, sondern ein aufgeweckter und hellsichtiger Mahner. Nach der Lektüre dieses Buches bleiben dem Leser eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man wendet sich resigniert vom Bundesliga-Fußball ab …, oder man krempelt die Ärmel hoch und kämpft gegen das ganze Kommerzialisierungsbrimborium an, das den Fußball gerade mit gewaltigem Anlauf nachhaltig schädigen wollen zu scheint.
    (Westfälische Nachrichten)

    Ein echtes Graswurzelbuch, mit dem der Autor jedem wahren Fußballfan aus dem Herzen spricht.
    (Südkurier)

    Das Buch „Fieberwahn. Wie der Fußball seine Basis verkauft“ gibt tiefe Einblicke in Deutschlands populärsten Sport – wo vieles immer weiter auseinander driftet.
    (tz)

    Der Karlsruher Autor und Journalist war – wie schon für sein vorheriges Werk "Kurvenrebellen: die Ultras" – viel auf Reisen quer durch Fußball-Deutschland. Bei fast vergessenen Traditionsclubs wie Viktoria Köln, Rot-Weiß Oberhausen, Hamborn 07, VFC Plauen oder dem FC Carl Zeiss Jena, bei "verkauften" Vereinen wie dem TSV 1860 München oder Wacker Nordhausen und auch in der "Todesfalle Regionalliga".
    (Lausitzer Rundschau)

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    Veranstaltungen

    Lesung und Gespräch mit Christoph Ruf
    n/v

    30.11.2017 – Freiburg, Fanprojekt Freiburg, Beginn: 20 Uhr
    05.12.2017 – Erfurt, Fanprojekt, Beginn: 19 Uhr
    06.12.2017 – Dresden, Fanhaus, Beginn: 17:30 Uhr
    07.12.2017 – Jena, Fanprojekt, Beginn: 19:03 Uhr
    13.12.2017 – Essen, Fanprojekt Essen, Beginn: 19:07 Uhr
    16.12.2017 – Augsburg, Bahnhofsbuchhandlung Augsburg-Oberhausen, Beginn: 20 Uhr
    10.01.2018 – Meppen, Fanhaus, Beginn: 18 Uhr
    11.01.2018 – Bremen, Ostkurvensaal, Beginn: 20 Uhr
    17.01.2018 – Bielefeld, Fanprojekt, Beginn: 19:30 Uhr
    24.01.2018 – Kiel, Holsteiner, Beginn: 19 Uhr
    01.02.2018 – Karlsruhe, Fanprojekt, Beginn: 19 Uhr
    08.02.2018 – Magdeburg, Fanprojekt, Beginn: 18:30 Uhr
    22.02.2018 – Trier, Fanprojekt, Beginn: 19 Uhr
    29.05.2018 – Plauen, Wernesgrüner Klause, Beginn: 20 Uhr