» Buch Es war einmal ein Stadion

Buch Es war einmal ein Stadion

24,90€

inkl. MwSt.

2. Platz "Fußballbuch des Jahres 2016"

Es war einmal ein Stadion

Verschwundene Kultstätten des Fußballs

    • 176 Seiten
    • 21,0 x 29,7 cm
    • Hardcover
    • Fotos
    ISBN: 978-3-7307-0192-8

    2. Auflage 2016

    Einst stand man hier dicht an dicht – eine Zeitreise zu ehemaligen Kultstätten des deutschen Fußballs

    Einst waren es große Bühnen des deutschen Fußballs: der Rothenbaum in Hamburg, der »Zabo« in Nürnberg, das Stadion der Weltjugend in Ostberlin oder der Bökelberg in Mönchengladbach. Heute sind diese traditionsreichen Stadien verschwunden, und die Fans erinnern sich an sie mit Wehmut.
    Werner Skrentny hat sich quer durch Deutschland auf Spurensuche begeben. Er schildert die große Geschichte dieser Kultstätten und entdeckt auch ehemalige Spielstätten, die weniger bekannt sind. Unter anderem stieß er in der Kleinstadt Kleve auf ein Länderspielstadion, in Kiel auf Deutschlands älteste Fußballtribüne und in Magdeburg auf das einzige Stadion des sozialdemokratischen »Reichsbanners».
    Zahlreiche historische und aktuelle Fotos ergänzen den Text. Sie dokumentieren eindrucksvoll die Vergangenheit und die Wandlungen der deutschen Stadionlandschaft.

    Leseprobe

    Inhaltsverzeichnis

    Verschwundene Stadien:
    Aachen: Tivoli • Bayreuth: Stadion an der Jakobshöhe • Bergisch-Gladbach: Stadion "Kradepohl" • Berlin: Stadion der Weltjugend, Sportpark Friedenau, Stadion Berlin-Lichtenberg, Stadion am Gesundbrunnen, Preußen-Stadion Berlin • Bonn: Sportpark Gronau, Poststadion • Duisburg: August-Thyssen-Stadion, Rheinstadion, Schillerstadion, Alefskamp • Düsseldorf: VfL-Sportplatz an der Münchener Straße, Lena-Arena • Essen: Gruga-Stadion, Georg Melches Stadion, Stadion Mathias Stinnes • Frankfurt/Main: Stadion am Riederwald • Freiburg i. B.: Winterer-Stadion • Gelsenkirchen: Parkstadion • Göttingen: Maschpark • Hamburg: Tribünensportplatz Eimsbüttel, Polizei-Stadion, Stadion am Rothenbaum, Stadion Marienthal, ehemalige Stadien des FC St. Pauli, Union-Sportplatz, Adolf-Jäger-Kampfbahn • Hannover: Radrennbahn am Pferdeturm, Eintracht-Sportplatz am Pferdeturm • Herne: Glück-Auf-Kampfbahn • Karlsruhe: Hochschulstadion/Altes Stadion, Stadion an der Telegraphenkaserne, Stadion VfB Mühlburg • Köln: Radrennbahn (Müngersdorf), Radrennbahn (Riehl), »Et Höffje«, Weidenpescher Park, "Et Höffge" • Leipzig: Sportplatz von Bar Kochba, Sportplatz Leipzig • Lüneburg: Wilschenbruch • Magdeburg: »Neue Welt« • Mannheim: Sportplatz Altriper Fähre, VfR-Stadion an den Brauereien VfR • Marl: Jahnstadion • Meerane: Karl-Liebknecht-Sportplatz • Mönchengladbach: Bökelberg-Stadion • München: Stadion an der Leopoldstraße • Neubrandenburg: Günter-Harder-Stadion • Neuss: VfR-Platz an der Hammer Landstraße • Nürnberg: »Zabo« • Oldenburg: Stadion in Donnerschwee • Pforzheim: Germania-Platz • Stadion Holzhof • Pirmasens: Städtisches Stadion auf dem "Horeb" • Potsdam: Ernst-Thälmann-Stadion • Regensburg: Jahnstadion • Remscheid: Röntgen-Stadion • Riesa: Ernst-Grube-Stadion • Senftenberg-Brieske: Glückauf-Stadion • Solingen: Hermann-Löns-Stadion • Stuttgart: Sportplatz am Gaskessel, Die Stadienauf dem Wasen • Wuppertal: Stadion Barmen • Zwickau: Westsachsenstadion
    Auch diese Stadien gibt es nicht mehr:
    Augsburg: Schwabenplatz Haunstetter Straße • Bad Kreuznach: Eintracht-Sportfeld Heidenmauer • Berlin: Ernst-Thälmann-Stadion (Köpenick), Radrennbahn (Schöneberg), SSV-Platz Neuendorfer Straße (Spandau) • Gelsenkirchen: Stadion am Südpark • Greifswald: Philipp-Müller-Stadion • Gröditz: Helmut-Just-Stadion • Hagen i. Westfalen: Stadion am Höing • Halle/Saale: Wacker-Stadion • Hamburg: Wilhelm-Rupprecht-Platz • Kleve: Sportplatz des VfB • Leipzig: Eintracht-Sportpark am Forsthaus Raschwitz, Sportpark Connewitz, Vorwärts-Stadion, Wacker-Sportpark am Debrahof • Magdeburg: Cricketer-Sportplatz, Polizeistadion (Schroteplatz) • Meuselwitz: Helmut-Just-Stadion • München: MTV-Platz (Sendling), Teutonia-Platz • Speyer am Rhein: Stadion am Roßsprung • Würzburg: Stadion an der Frankfurter Straße
    Selber Ort, neuer Bau:
    Berlin: Olympiastadion • Dortmund: Kampfbahn Rote Erde und Westfalenstadion • Düsseldorf: Rheinstadion • Frankfurt/M.: Waldstadion • Hamburg: Stadion am Millerntor • Hamburg: Volksparkstadion • Köln: Müngersdorfer Stadion • Leipzig: Zentralstadion • Magdeburg: Ernst-Grube-Stadion • Stuttgart: Städtisches Stadion
    Legendäre Holztribünen:
    Deutschlands „älteste“ steht in Düren
    „Steht denn die alte Holztribüne noch? … – JA, sie steht noch …“:
    Eisenach: Wartburg-Stadion • Fürth: Stadion Magazinstraße • Gotha: Galopprennbahn • Hamburg: Stadion Hoheluft • Hildesheim: Friedrich-Ebert-Stadion • Kaiserslautern: Waldstadion • Kiel: Kiliaplatz • Krefeld: Hubert-Huoben-Kampfbahn • Leipzig: Alfred-Kunze-Sportpark, Bruno-Plache-Stadion • Fortuna-Sportpark • Minden: Weserstadion • Rendsburg: Nobiskrug • Tübingen: SV 03-Stadion • Zittau: Stadion Weinaupark
    „Steht denn die alte Holztribüne noch? … “ – … NEIN, sie steht nicht mehr!:
    Bamberg: Volksparkstadion • Berlin: Viktoria-Platz, Paul-Zobel-Sportplatz • Birkenfeld: Platz „Hinter der Sonne“ • Coburg: Dr.-Eugen-Stocké-Stadion • Dresden: Heinz-Steyer-Stadion • Freiburg: Mösle-Stadion • Hartha: Industriestadion • Heilbronn: VfR-Platz • Pforzheim: Brötzinger Tal • Rathenow: Vogelsang • Stuttgart: Kickers-Platz • Worms: Wormatia-Stadion

    Rezensionen

    »Skrentny erzählt mit viel Liebe zum Detail auch die Geschichte von Stadien, die weniger bekannt sind. Ein Buch, das alle Stadionbekloppten lieben werden, und ein ideales Starter-Set für all jene, die Lust auf einen neuen Spezialunsinn haben.«
    11 Freunde

    »Werner Skrentnys Spurensuche klingt nach Abschied. In Wahrheit ist sie ein Aufruf zum schärferen Hinsehen in Zeiten trister Stadien, die in Vorstädten wie Möbelhäuser hochgezogen werden.«
    Süddeutsche Zeitung

    »Dieses Buch ist ein Schatzkästlein im buchstäblichen Sinne! Man macht quasi den Deckel auf und fängt an zu stöbern. Man findet immer wieder etwas Neues über Stunden hinweg. Der Autor Werner Skrentny hat sich in der Tat "reingeschafft", hat sich in Vereinshistorien bewegt, hat Bilder gesammelt, schreibt die Geschichte auf. Ein Buch für Leute, die sich für Fußballhistorie interessieren. Bei 24,90 Euro ist der Minutenpreis total raus, weil man mit dem Buch Stunden zu tun.«
    Christian Döring, SWR-Sportredaktion, SWR-Fernsehen, "Kaffee oder Tee?", 10.12.2015

    »Der Autor bringt Kultstätten des Fußballs wieder in lebhafte Erinnerung. Werner Skrentny ist ein akribischer Rechercheur, der schon so manchen fußballhistorisch bedeutsamen Schatz gehoben hat. Sein aktuelles Buch erläutert den traurigen Umgang mit der Tradition.«
    Kicker

    »Ein Buch, das den Leser in bitter-süßer Fußballstimmung zurücklässt. Der Bökelberg mit seinen steilen Tribüne, das so weitläufige Parkstadion in Gelsenkirchen, die rustikale Kampfbahn Donnerschwee in Oldenburg oder das Hermann-Löns-Stadion in Solingen – abgerissen, zugewachsen, stillgelegt. … Weil Skrentny weder schwelgt noch jammert, sondern harte Fakten gut erklärt und nette Anekdoten charmant erzählt, ist das großartig bebilderte Werk auch ein – sehr unterhaltsames! – Lehrbuch der Fußballgeschichte. Vor allem überzeugt es mit der Liebe seines Autors zu den Stadien, die von immer mehr Fußballfans in Zeiten steriler, funktionaler Hightech-Arenen verstärkt als Symbole einer vergangenen Epoche geschätzt werden.«
    Neue Osnabrücker Zeitung

    »Eine Hymne an die verschwundenen Kultstätten des deutschen Fußballs. Der Herausgeber versteht dieses Buch nicht als Nachruf, sondern vielmehr als einen Aufruf, sich mehr und mehr der deutschen Fußballgeschichte zu widmen. Man kann getrost jedem Fußballfan, der Wert auf Tradition legt, dieses Buch ans Herz legen.«
    Hertha-Echo bei Antenne 88

    »Ein Standardwerk der gut sortierten Fußball-Bibliothek ist das 2010 erschienene "Große Buch der deutschen Fußball-Stadien" längst. Nun legt Autor Werner Skrentny quasi den Ergänzungsband vor und präsentiert in gewohnt hoher Qualität, d. h. gespickt mit interessanten Fakten und Details, seine fundierten Rechercheergebnisse zu legendären Spielstätten, die im Laufe der Jahre Baggern und Abrissbirnen zum Opfer fielen.«
    HSV live, Stadionzeitung des Hamburger SV

    »Allein das Titelbild vom Hermann-Löns-Stadion in Solingen kann man stundenlang betrachten. Dieses Buch gehört in jedes europäische Fußballbücher-Regal! Wenn man es erst einmal in Händen hält, will man nicht mehr gestört werden.«
    Staantribune. Magazine over voetbalcultuur (Niederlande)

    Cover herunterladen

    9783730701928_cover.jpg
    841 x 1181 Pixel
    679.26 kiloByte
    herunterladen